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Newsletter 2010 PDF Drucken E-Mail

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit - November 2010
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INHALTSVERZEICHNIS:

1.) SRzG-Antrittsbesuch bei Bundesjugendministerin Kristina Schröder  
2.) Neue Ausgabe des Journals für Generationengerechtigkeit

3.) Die Gewinner des 5. Generationengerechtigkeits-Preises stehen fest
4.) Jury-Sitzung des 3. Demografie-Preises in Berlin
5.) TV-Moderator Tobias Schlegl über Nachhaltigkeit
6.) Auftritte der SRzG
7.) Zu guter Letzt…

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1.) SRZG-ANTRITTSBESUCH BEI BUNDESJUGENDMINISTERIN KRISTINA SCHRÖDER

Die Senkung des Wahlalters, die Zukunft der sozialen Freiwilligendienste und die Förderung von Jugendpartizipation, das waren einige Themen, die der SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger bei seinem Antrittsbesuch bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, zur Sprache brachte. Der Idee eines Wahlrechts ohne Altersgrenze stand die CDU-Politikerin skeptisch gegenüber, da Kinder zu leicht von ihren Eltern zu beeinflussen seien. Die SRzG fordert ein "Wahlrecht durch Eintragung ", das keine feste Altergrenze vorsieht, aber de facto ein Wahlrecht von kleinen Kindern verhindern würde. Köhler teilte die Ansicht, dass gerade angesichts des demografischen Wandels die frühere Gewährung des Wahlrechts ein wichtiger Schritt sein könnte, um das wachsende Wählergewicht der Alten zu korrigieren. Es sei bedenklich, so die Ministerin, dass einzig die Rentenausgaben von vornherein vom Sparpaket ausgenommen wurden. Ihre Zustimmung zur Rentengarantie bezeichnete sie im Rückblick als "beschämend". Sie sprach sich außerdem für die Nutzung von Online-Partizipation bei der Sondierung und Bestimmung von Sparpotenzialen aus. Hinsichtlich der von der SRzG geforderten deutlichen Erhöhung der skandalös niedrigen Bezüge bei den Freiwilligendiensten (FSJ/FÖJ) verwies die Ministerin auf eine anstehende Aufstockung der Mittel. Die SRzG und Schröder werden weiter in Kontakt bleiben, um gemeinsame Anliegen zu diskutieren.
Das Positionspapier der SRzG zum Thema Wahlrecht und Jugendpartizipation finden Sie unter www.generationengerechtigkeit.de > Publikationen > Positionspapiere > Kinderrechte

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2.) NEUE AUSGABE DES JOURNALS FÜR GENERATIONENGERECHTIGKEIT


Eine neue, begutachtete Ausgabe des Journals für Generationengerechtigkeit ist nun online verfügbar. Das Schwerpunktthema lautet „Wege zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit“. Die Ausgabe ist zurzeit nur auf Englisch auf der SRzG-Webseite abrufbar (www.generationengerechtigkeit.de > JfGG). Die aktuelle Ausgabe erscheint inklusive einer Konferenzdokumentation der englischsprachigen SRzG Konferenz über "Wege zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit" die im Mai 2010 in Lissabon, Portugal, stattfand. Die Zeitschrift enthält Artikel von Maja Göpel und Malte Arhelger (World Future Council) über den Schutz der Rechte zukünftiger Generationen in der EU, von Sebastien Jodoin (CISDL) über Verbrechen gegen zukünftige Generationen und von Eva Toth Ambrusné (Büro des Ombudsman für künftige Generationen, Ungarn) über den Ombudsmann für künftige Generationen im ungarischen Parlament.

 
Die deutsche Übersetzung wird im Januar 2011 abgeschlossen sein.

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3.) DIE GEWINNER DES FÜNFTEN GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREISES STEHEN FEST

Die mit 10.000 Euro dotierte fünfte Ausgabe des Preises, 2009/2010, beschäftigte sich mit: "Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der deutschen Parteiendemokratie". Der Preis wird von der Stiftung Apfelbaum finanziert, die ihn auch anregte. Auf der Jurysitzung am 12. Oktober 2010 wurden die Gewinner bestimmt: der erste Preis (4000 Euro) geht an Dr. Eike-Christian Hornig für seine Arbeit "Bedingungen generationengerechter Politik in der deutschen Parteiendemokratie - Formen direkter Demokratie als Blockadelöser". Der zweite Platz (je 3000 Euro) wurde zwei Mal vergeben, und zwar für die Arbeit von Volker Best "Dem Parteienwettbewerb die Beuteorientierung nehmen - Plädoyer für eine Direktwahl der Minister" sowie für Mathias und Wolfgang Königs Arbeit "Deliberative Governancearenen". Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Diese drei Beiträge sowie weitere herausragende Einsendungen werden in der nächsten Ausgabe des Journals für Generationengerechtigkeit in gekürzter Form abgedruckt. Die Preisverleihung findet voraussichtlich am Mittwoch, den 23.3.2011 in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin statt.

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4.) JURY-SITZUNG DES 3. DEMOGRAFIE-PREISES IN BERLIN

Im April 2008 warnte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Roman Herzog, vor einer "Rentnerdemokratie". Aber könnte aus der deutschen Demokratie tatsächlich eine "Gerontokratie" werden, bei der die Jungen nichts mehr zu sagen haben? Der dritte Demografie-Preis 2010/2011 zum Thema "Die Verschiebung der politischen Machtverhältnisse zwischen den Generationen im Zuge des demografischen Wandels" wird in den nächsten Monaten ausgeschrieben.
Als Juroren für den Preis wurden berufen: Dr. Ole Wintermann (Bertelsmann Stiftung), Harald Wilkoszewski (Max-Planck-Institut für Demographische Forschung), Prof. Dr. Christiane Dienel (nexus Institut Berlin), Volker Amrhein (Projektebüro Dialog der Generationen), Prof. Dr. Meinhard Miegel (Denkwerk Zukunft), Prof. Dr. Claudia Neu (Hochschule Niederrhein)

Das Jurytreffen, auf dem das endgültige Ausschreibungsthema für den dritten Preis festgelegt wird, findet Ende November 2010 mit freundlicher Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung in Berlin statt.

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5.) TV-MODERATOR TOBIAS SCHLEGL ÜBER NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit ist ein sperriger Begriff. Tobias Schlegl, Moderator der bekannten Satire-Sendung Extra 3 (NDR) und ehemaliges Mitglied im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung, will ihn trotzdem weiter benutzen: Mit Authentizität, den richtigen Symbolen und viel Zorn. Jugendliche, so der Eindruck des Moderators, seien nicht unpolitisch, und politische Satire helfe, junge Menschen für Engagement zu aktivieren: „Man darf halt nicht bekehren wollen“, sagt er im Interview mit der taz, und wirbt für mehr Engagement: „Wir Nachhaltigkeitskämpfer sind alle Don Quijotes, die geblendet sind und eigentlich vergeblich kämpfen, aber wir kämpfen und das finde ich gut. Und solange die Leute noch aufstehen und weitermachen und es noch so finstere Unternehmen wie BP gibt, muss man da einfach dagegen halten. Wenn ich das sehe, ist das eher Motivation, weil ich dann noch viel zorniger werde und erst recht weitermachen will.“

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6.) AUFTRITTE DER SRZG

München, 14.10.
"Generation Praktikum - Mythos oder Realität?", Podiumsdiskussion im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung, Lazaretstr. 22, München, 11-14 Uhr, Wolfgang Gründinger

Tirschenreuth, 22.10.
"Aufstand der Jungen - Wie wir den Krieg der Generationen vermeiden können" (Info), Wolfgang Gründinger

Kloster Beuron, 19.11.
"Generationenkonflikt und demographischer Wandel", Keynote, 20 Uhr (Info), Wolfgang Gründinger


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7.) ZU GUTER LETZT…

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Alle früheren Newsletter finden Sie im Internet:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Newsletter
Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch auch eine pdf-Version zu.
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Die neuesten Presseartikel über die SRzG finden Sie unter:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Pressespiegel
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Frühere Ausgaben des vierteljährlichen Journals für Generationengerechtigkeit (25 Euro/Jahr) finden Sie im PDF - Format unter:
http://www.generationengerechtigkeit.de > JfGG > Hefte
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Die englischsprachige Ausgabe der Zeitschrift:
http://www.intergenerationaljustice.org > IGJR > Issues
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Vorstand:
Wolfgang Gründinger
Tobias Kemnitzer
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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit - August 2010
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INHALTSVERZEICHNIS

1.) Jugend in den Nachhaltigkeitsrat

2.) Wolfgang Gründinger wird Pressesprecher der SRzG

3.) Generationengerechtigkeits-Preis – Jury-Arbeit beginnt

4.) Dritter Demografie-Preis 2010/2011

5.) Ex-Finanzminister Steinbrück bereut Rentengarantie: "mein schwerster Fehler"

6.) Internationales Jahr der Jugend


7.) "Wie geht’s uns denn heute?" – Jugendmagazin NEON zieht Generationenbilanz


8.) Sparpaket der Bundesregierung: im Namen der Generationengerechtigkeit?

9.) Buchneuheiten

10.) Terminankündigungen

11.) Zu guter Letzt…


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1.) JUGEND IN DEN NACHHALTIGKEITSRAT

Der Nachhaltigkeitsrat soll, wie der Name schon sagt, die Bundesregierung in Sachen Nachhaltigkeit beraten und den Dialog in Gesellschaft und Öffentlichkeit über Fragen der Nachhaltigkeit vorantreiben. Nach dem Regierungswechsel wurde das 15-köpfige Gremium neu besetzt. Neuer Vorsitzender wurde Hans-Peter Repnik, zuvor Parlamentarischer Staatssekretär im Entwicklungsministerium.

In dem Beratungsgremium, das alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen repräsentieren soll, sitzen anerkannte Persönlichkeiten. Aber die Gruppe, die von Nachhaltigkeit am stärksten betroffen ist, fehlt: die junge Generation. Das jüngste Ratsmitglied ist 45 Jahre alt. Darf die nachrückende Generation nicht mitreden, wenn es um ihre Zukunft geht?
 

Die aktuelle Pressemitteilung der SRzG findet sich unter Presse > Pressemitteilungen

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2.) WOLFGANG GRÜNDINGER WIRD PRESSESPRECHER DER SRzG

Wolfgang Gründinger, der seit mehreren Jahren im Vorstand der SRzG tätig ist, übernimmt künftig auch das Amt des Pressesprechers der Stiftung. Seit seinem Studium der Politikwissenschaft und Soziologie befasst sich Wolfgang Gründinger mit den Themen Energiepolitik, Kinderwahlrecht und Gerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Derzeit engagiert er sich vor allem für die Aufnahme eines Jugendvertreters in den Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung.

Mehr Informationen zu Wolfgang Gründinger finden Sie unter http://www.wolfgang-gruendinger.de/

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3.) GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREIS 2009/2010 – JURYARBEIT BEGINNT

Die mit 10.000 Euro dotierte fünfte Ausgabe des Preises, 2009/2010, beschäftigt sich mit: "Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der deutschen Parteiendemokratie". Der Preis wird von der Stiftung Apfelbaum finanziert, die ihn auch anregte. Am 01.09.2010 wird die Einsendefrist endgültig verstreichen. Kurz darauf wird die Jury ihre Arbeit aufnehmen, und die Einsendungen bewerten.
Die Preisverleihung wird am 22. November 2010 in den Räumlichkeiten der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin stattfinden. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

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4.) DRITTER DEMOGRAFIE-PREIS 2010/2011

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) vergibt, angeregt durch die Stiftung Apfelbaum – Lernprojekt für Koevolution und Integration, im Jahr 2011 den dritten Demografie-Preis in Höhe von insgesamt 10.000 €. Der Preis beschäftigt sich dieses Mal mit dem Thema "Die Verschiebung der politischen Machtverhältnisse zwischen den Generationen im Zuge des demografischen Wandels". Einsendeschluss Ihrer Arbeiten ist der 01.09.2011. Fordern Sie für die Teilnahme bitte die kompletten Ausschreibungsunterlagen bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können an.

Im April 2008 warnte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Roman Herzog, vor einer "Rentnerdemokratie". Aber könnte aus den europäischen Demokratien tatsächlich ‚Gerontokratien’ werden, bei der die Jungen nichts mehr zu sagen haben? Unsere Gesellschaft altert. Für die Politikwissenschaft, die sich traditionell für Macht und Interessen interessiert, ist die Frage der Veränderung der Machtverhältnisse durch die Alterung der Gesellschaft in den Mittelpunkt gerückt. Im Rahmen der breiteren Debatte über Generationengerechtigkeit könnte die These der Gerontokratie durch folgende Teilfragen konkretisiert werden: Stimmt der immer älter werdende Durchschnittswähler bei Abstimmungen oder Referenden entsprechend seinen alters- bzw. generationenbedingten Interessen ab? Verändert sich das Ausgabenschema von Wohlfahrtsstaaten in dem Sinne, dass auf die ältere Generation entfallende Ausgaben (Rente, Pflege, Invalidität, Gesundheit) relativ zu den auf die jüngere Generation entfallenden Ausgaben (Bildung, Familienförderung) wachsen?

Den vollständigen Themenaufriss finden Sie in Kürze auch unter der Sektion "Preise" auf unserer Homepage.

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5.) EX-FINANZMINISTER STEINBRÜCK BEREUT RENTENGARANTIE: "MEIN SCHWERSTER FEHLER "

Die von der großen Koalition zu Zeiten des Wahlkampfs eingeführte Rentengarantie – die sicherstellt, dass die Renten selbst dann nicht sinken, wenn die Löhne sinken – wurde von der SRzG und vielen anderen Politikern und Wissenschaftlern heftig kritisiert. Denn wenn die wirtschaftliche Lage schlecht ist, sollten sich alle Generationen fair an den Lasten beteiligen. Noch im Wahlkampf hatten SRzG-Vertreter u.a. in der Talkshow bei Maybrit Illner die Rentengarantie als unausgewogen beanstandet.

Der damalige Finanzminister Peer Steinbrück hat nun im Nachhinein eingeräumt, dass die Rentengarantie eine falsche Entscheidung gewesen sei: „Einer meiner schwersten Fehler. Ich hätte nicht mitmachen dürfen. Das war ein Tabubruch. Da hat die Politik etwas gemacht, was ich unter dem Gesichtspunkt der Generationsgerechtigkeit mit schweren Schmerzen vollzogen habe, aber ich habe letztlich mitgestimmt am Kabinetttisch. Das lief darauf hinaus, dass die 1957 glaube ich eingeführte dynamische Rente, das heißt, ihr Schwanken mit der Entwicklung der Löhne und Gehälter, aufgekündigt wurde in Form einer Rentengarantie, und das halte ich aus dem Nachhinein im Sinne einer Generationsgerechtigkeit für eine falsche Entscheidung.“
Die SRzG wird sich weiterhin für eine Abschaffung der Rentengarantie und die Rückkehr zu einem solidarischen Umlageverfahren in der Rentenversicherung stark machen.

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6.) INTERNATIONALES JAHR DER JUGEND

Am 18 Dezember 2009 hat die UN Generalversammlung die Resolution A/RES/64/134 verabschiedet und somit das "Jahr der Jugend" ausgerufen. Beginn des offiziellen "Jahrs der Jugend: Dialog und gegenseitiges Verständnis" ist der 12. August 2010. Das Jahr markiert gleichzeitig das 25. Jubiläum des ersten Jahrs der Jugend 1985 zum Thema "Partizipation, Entwicklung und Frieden".

Zur Eröffnung des Jahres sagte UN Generalsekretär Ban Ki-Moon, dass "die Jugend die Chance erhalten sollte, aktiv an den Entscheidungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene mitzuwirken."

Die offizielle Seite des Jahrs der Jugend findet sich unter http://social.un.org/youthyear/

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7.) "WIE GEHT’S UNS DENN HEUTE?" – JUGENDMAGAZIN NEON ZIEHT GENERATIONENBILANZ

Jede Generation beansprucht es für sich: das schwere Los der Geschichte. Hat es die junge Generation nun besser oder schlechter als ihre Eltern? Das Jugendmagazin NEON versuchte in seiner aktuellen Ausgabe (7/2010) eine Generationenbilanz zu ziehen, und hat dafür einige interessante Fakten zusammengestellt.
So sind heute dreimal mehr junge Menschen arbeitslos als noch 1980, es sorgen sich deutlich mehr Menschen um ihre wirtschaftliche Zukunft, das durchschnittlich verfügbare Einkommen pro Haushalt ist seither inflationsbereinigt sogar gefallen.

Die NEON-Redakteure kommen zum Schluss, der fromme Wunsch "Ihr sollt es mal besser haben" habe sich zumindest auf den ersten Blick nicht erfüllt: "Unbefristete Arbeitsverträge? Nein, unbezahlte Praktika. Aussicht auf sichere Rente? Nein, stattdessen unausgegorene Aufrufe zur Selbstvorsorge". Aber der Vergleich fällt dennoch differenziert aus: So gibt es heute auch weit mehr Uni-Abschlüsse und mehr Geschirrspülmaschinen, und für seinen Lohn kann man sich wegen gestiegener Arbeitsproduktivität mehr leisten. Doch die soziale Spaltung, die Prekarisierung der Arbeitswelt und der Abbau des Sozialstaates gehen an der jungen Generation nicht vorbei, die sich zunehmend den Zwängen des Wirtschaftssystems ausgeliefert fühlt, wie die NEON schreibt: "Die Generation unserer Eltern glaubte noch, die Welt verändern zu können. Wir leben mit dem Gefühl, uns an sie anpassen zu müssen."

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8.) SPARPAKET DER BUNDESREGIERUNG: IM NAMEN DER GENERATIONENGERECHTIGKEIT?

Die aktuellen Sparpläne der Bundesregierung haben ein heftiges Echo ausgelöst. Während Sozialverbände es als sozial unausgewogen kritisieren, Umweltverbände die zu dünnen Einsparungen bei umweltschädlichen Subventionen beanstanden und auch der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung Kritik übt, verteidigen andere das Sparpaket als Beitrag zum Abbau der Staatsverschuldung.
Im Online-Magazin "The European" sind die Debattenbeiträge verschiedener Standpunkte dokumentiert. Dabei antwortet auch der SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger mit seinem Blog "Kahlschlag an der Zukunft" auf die Ansicht des JU-Chefs Philipp Missfelder, der das Sparpaket zuvor im Namen der Generationengerechtigkeit verteidigt und als ausgewogen bezeichnet hatte.

Debatte in "The European": http://www.theeuropean.de/debatte/3421-geiz-ist-geil

Kommentar des Nachhaltigkeitsrats: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/news-nachhaltigkeit/2010/2010-06-10/sparpaket-der-bundesregierung-lob-und-tadel-von-umweltverbaenden/

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9.) BUCHNEUHEITEN

Manuel Hartung und Cosima Schmitt: Die netten Jahre sind vorbei

Die Autoren Manuel J. Hartung und Cosima Schmitt bieten mit ihrem eben erschienenen Buch "Die netten Jahre sind vorbei" eine weitere Analyse der Generation zwischen 20 und 35. Zwei Jahre lange haben die Autoren Demografie-Forscher und Altersgenossen in ganz Deutschland für ihre Studie befragt. Der Untertitel ihres Buches, "Schöner leben in der Dauerkrise" lässt ahnen, dass dabei Ungewissheit auf allen Ebenen, im Arbeitsleben ebenso wie in privaten Beziehungen, in politischen Fragen ebenso wie in der eigenen Lebensplanung. Wenn es etwas gebe, das diese Generation eint – so ist der Ankündigung des Verlages zu entnehmen – dann die Grunderfahrung, dass "immer irgendwie Krise war", sei es Tschernobyl oder der Klimawandel, sei es der 11. September 2001 oder die Finanzkrise. Manuel J. Hartung und Cosima Schmitt stellen allerdings fest, dass hieraus keineswegs Politikverdrossenheit, Egoismus und Konsumorientiertheit als deutlichste Merkmale ihrer Generation resultieren. Stattdessen nehmen sie viel Selbstständigkeit und Eigenverantwortung unter den 20-35jährigen wahr, die sich fragen, wie man sein Leben einrichtet, "wenn man wenn man nie an eine sichere Rente oder den Job fürs Leben geglaubt hat?" Eine Leseprobe ist unter www.dienettenjahresindvorbei.de abrufbar.

Thomas Cieslik (Hg.): Die Post-Mauer-Generation

Die Post-Mauer-Generation, junge Menschen zwischen 20 und 25 Jahren, diskutiert Deutschlands Rolle in der Welt zu Beginn des 21. Jahrhundert. Die Post-Mauer-Generation aus Ost und West ist geprägt von gemeinsamen Erlebnissen: dem patriotischen Freudentaumel des Sommermärchens der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Lande, der gegenwärtigen Wirtschaftskrise und den miserablen Bedingungen an deutschen Staatsuniversitäten. Sie teilt neue Ängste und denkt in europäischen Lösungen. Sie versucht die Welt zu verstehen, sie schlüssig zu begreifen und begreifbar für ihre Generation zu machen. Manchmal wirken die Arbeiten der jungen Autoren nüchtern, ausgereift und klug, manchmal auch naiv, weltverbesserisch und politisch inkorrekt. Aber das ist auch gut so. Denn sie sind frisch und unkonventionell. Sie geben Mut, dass die Post-Mauer-Generation eine Generation ist, die mehr über sich selbst und die Vergangenheit ihres Landes wissen möchte, und darüber hinaus bereit ist, auch Verantwortung für ihre eigene Zukunft zu übernehmen? Wenn man sie lässt und ihnen Vertrauen schenkt!

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10.) TERMINANKÜNDIGUNGEN

11.9.2010 - Wolfgang Gründinger hält ein Impulsreferat auf der "nextkonferenz 2.0" zur Jugendarbeit in Niedersachsen, Hannover

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11.) ZU GUTER LETZT…

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Alle früheren Newsletter finden Sie im Internet:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Newsletter
Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch auch eine pdf-Version zu.
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Die neuesten Presseartikel über die SRzG finden Sie unter:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Pressespiegel
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Frühere Ausgaben des vierteljährlichen Journals für Generationengerechtigkeit (25 Euro/Jahr) finden Sie im PDF - Format unter:
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Die englischsprachige Ausgabe der Zeitschrift:
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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit - Juli 2010

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INHALTSVERZEICHNIS:

1.) SRzG-Konferenz zur EU 2020 Strategie

2.) Generationengerechtigkeits-Preis 2009/2010 ausgeschrieben

3.) Arbeitspapier des Max Planck Institutes zu einer möglichen Gerontokratie in Deutschland

4.) Kolloquium zu rechtlichen Verpflichtungen gegenüber zukünftigen Generationen

5.) Report des FAW/n zur Weltklimapolitik nach Kopenhagen


6.) Zu guter Letzt…


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1.) SRZG-KONFERENZ ZUR EU 2020 STRATEGIE

Am 24. Juni 2010 fand im Europäischen Haus in Berlin eine ganztägige Veranstaltung mit dem Titel "Die Strategie Europa 2020 – Macht sie Europa fit für das 21. Jahrhundert?" statt. Die Veranstaltung diente zur Bekanntmachung der EU 2020 Strategie, dem Nachfolger der Agenda von Lissabon, und wurde gemeinsam von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und der SRzG organisiert. In den drei Podiumsdiskussionen "Nachhaltiges Wachstum", "Intelligentes Wachstum" und "Integratives Wachstum" wurden die wichtigsten Aspekte der Strategie mit Experten sowie Regierungs- und Kommissionsbeamten aus den jeweiligen Themenfeldern diskutiert. Die SRzG war durch ihren Kuratoriumsvorsitzenden Professor Rolf Kreibich und ihren wissenschaftlichen Mitarbeiter Patrick Wegner vertreten. Mit 200 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Insgesamt ergaben die Expertise der europäischen Vertretung in Sachen Europa und der zivilgesellschaftliche Schwerpunkt der SRzG inhaltlich eine gelungene Mischung. Die vollständige Dokumentation über die Konferenz finden Sie in Kürze unter www.srzg.de > Tagungen > Tagung 2010

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2.) GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREIS 2009/2010 AUSGESCHRIEBEN

Die mit 10.000 Euro dotierte fünfte Ausgabe des Preises, 2009/2010, beschäftigt sich mit: "Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der deutschen Parteiendemokratie". Der Preis wird von der Stiftung Apfelbaum finanziert, die ihn auch anregte. Die Abgabefrist für Einreichungen wurde bis zum 01.09.2010 verlängert! Hier eine verkürzte Version des Themenaufrisses: Die Entscheidungsfindung im politischen System Deutschlands ist komplex. Schon die Koalitionspartner in einer Mehrparteienregierung vertreten mit Blick auf die nächsten Wahlen parteipolitische Eigeninteressen. Bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen wird die Opposition zum Vetospieler im Bundesrat. Die Verflechtung von Bundes- und Landeskompetenzen ermöglicht eine parteipolitisch motivierte Blockade, auch über Medien, Verbände und Gewerkschaften können Parteien gegen geplante Entscheidungen mobilisieren. Vor allem finanzielle Einschnitte und langfristig angelegte Investitionen fallen der Parteienkonkurrenz zum Opfer: Kurzfristig scheint es nicht rational, die Verantwortung für unpopuläre Entscheidungen (mit-) zutragen, sondern erstrebenswert, die eigene Partei als Vertreter der Partikularinteressen der Wählerschaft zu profilieren. Diese Mechanismen verhindern bisweilen eine sachorientierte Zusammenarbeit. Das Ausbleiben von – kostspieligen – Reformen im Bildungssystem oder die Aufgabe von Klimaschutzzielen zugunsten einer Förderung rückständiger Industrien sind Beispiele, die illustrieren, dass häufig zukunftsorientierte Maßnahmen von einzelnen Parteien blockiert werden. Insbesondere zukünftige und nachrückende Generationen werden also durch fehlende sachorientierte Zusammenarbeit der Parteien benachteiligt. Wie kann eine solche Kooperation der Parteien gefördert und „Opposition um der Opposition willen“ eingedämmt werden?
Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen können Sie jederzeit bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können anfordern.

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3.) ARBEITSPAPIER DES MAX PLANCK INSTITUTS ZU EINER MÖGLICHEN GERONTOKRATIE IN DEUTSCHLAND
 
Der politische Diskurs über den demografischen Wandel hat in vielen Industrieländern an Schwung gewonnen. Politische Entscheidungsträger sind sich zunehmend über die Konsequenzen des demografischen Wandels auf soziale Dynamiken, speziell in Fragen der Generationengerechtigkeit, bewusst. In Deutschland, wo die letzten Rentenerhöhungen eine Diskussion über die mögliche Entwicklung des politischen Systems in Richtung Gerontokratie ausgelöst haben, in der die Alten die öffentlichen Mittel zu Ihrem eigenen Wohl kontrollieren, ist dies besonders offensichtlich. In dem Arbeitspapier "Age trajectories of social policy preferences: support for intergenerational transfers from a demographic perspective" prüft Harald Wilkoszewski, ob es Hinweise für ein solches Szenario gibt, indem er zwei Fragen untersucht: Erstens, welchen Effekt hat das Alter auf Präferenzen bezüglich sozialpolitischer Transfers zwischen Generationen (Familien- und Rentenpolitik)? Zweitens, in welchem Maße hängt ein möglicher Alterseffekt von weiteren demografischen Faktoren wie Elternschaft und Paarbeziehungen ab, die den individuellen Lebenslauf widerspiegeln? Im Gegensatz zu den meisten existierenden Studien zeigt die Analyse klare Alterseffekte auf: Alte Menschen sind weniger als jüngere Menschen bereit zu Transferzahlungen an Familien. Gleichzeitig sind alte Menschen weniger geneigt Rentenreformen zu unterstützen, welche die jüngere Generation entlasten.

Das Papier zu finden unter: http://www.demogr.mpg.de/papers/working/wp-2009-034.pdf

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4.) KOLLOQUIUM ZU RECHTLICHEN VERPFLICHTUNGEN GEGENÜBER ZUKÜNFTIGEN GENERATIONEN

Die Universitäten Versailles und Poitiers organisieren vom 10. bis zum 13. September 2010 ein Kolloquium zu rechtlichen Verpflichtungen gegenüber zukünftigen Generationen. Es gibt eine Reihe von Hindernissen für die Durchsetzung dieser Pflichten die überwunden werden müssen. Momentan gibt es keine effektiven verfassungsrechtlichen oder einfach rechtlichen Mechanismen um gegenwärtige Generationen vor Gericht für Schädigungen künftiger Generationen zur Verantwortung zu ziehen.
Nach der SRzG Konferenz über Wege zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit am 7. und 8. Mai in Portugal ist dies die zweite große Konferenz, welche die Debatte über den rechtlichen Schutz künftiger Generationen vorantreiben wird.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.futuregenerationsrights-lawconference.eu

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5.) REPORT DES FAW/N ZUR WELTKLIMAPOLITIK NACH KOPENHAGEN

Der vorliegende Text von SRzG Beiratsmitglied Professor Radermacher entwickelt auf der Basis einer FAW/n Analyse eine Perspektive für die weiteren internationalen Klimaverhandlungen in der Folge des Ergebnisses von Kopenhagen. Zentraler Ausgangspunkt für eine gute Perspektive ist das in der Öffentlichkeit so nicht wahrgenommene "Wunder von Kopenhagen", das darin besteht, dass bevölkerungsreiche Schwellenländer, insbesondere China und Indien, freiwillige Zusicherungen abgegeben haben, ihren weiteren Emissionszuwachs entweder absolut oder relativ zu BIP-Wachstumsraten zu begrenzen. Diese Staaten haben damit große finanzielle Forderungen aufgegeben, die sie unter Aspekten der Klimagerechtigkeit hätten artikulieren können. Sie haben damit der Weltgemeinschaft eine Chance eröffnet, bis Ende 2012 zu einem tragfähigen Klimaregime zu kommen.

Der vollständige Artikel ist erhältlich unter http://www.faw-neu-ulm.de/weltklimapolitik-nach-kopenhagen-umsetzung-der-neuen-potentiale

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6.) ZU GUTER LETZT…

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http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Pressespiegel

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Copyright © 2010 SRzG 

 

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit - Juni 2010
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INHALTSVERZEICHNIS:

1.) SRzG-Konferenz zur EU 2020 Strategie

2.) SRzG-Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit in Lissabon

3.) Neue wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der SRzG

4.) Generationengerechtigkeits-Preis 2009/2010 ausgeschrieben

5.) Auftritte der SRzG und Erwähnungen in den Medien

6.) Zu guter Letzt…

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1.) SRZG-KONFERENZ ZUR EU 2020 STRATEGIE

Im Juni dieses Jahres wird die EU ihre neue Zukunftsstrategie EU 2020, den Nachfolger der Agenda von Lissabon, vorstellen. Dieses ambitionierte Programm ist vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise von hoher Aktualität. Für eine öffentliche Diskussionsveranstaltung über die Strategie hat die europäische Kommission die SRzG als deutsche Partnerorganisation ausgewählt. Im Europäischen Haus Berlin findet dazu am 24. Juni 2010 eine ganztägige Veranstaltung mit dem Titel „Die Strategie Europa 2020 – Macht sie Europa fit für das 21. Jahrhundert?“ statt. Die drei Podiumsdiskussionen „Nachhaltiges Wachstum“, „Intelligentes Wachstum“ und „Integratives Wachstum“ werden die wichtigsten Aspekte der Strategie abbilden.

Wir möchten Sie gerne dazu einladen, an der Tagung teilzunehmen und mit unseren hochrangigen Referenten über die Zukunft der europäischen Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik zu diskutieren. 

Mehr Informationen und das Anmeldeformular für die Teilnahme finden Sie unter www.srzg.de > Tagungen > Tagung 2010

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2.) SRZG-KONFERENZ ZUR RECHTLICHEN DURCHSETZUNG VON GENERATIONENGERECHTIGKEIT IN LISSABON

Am 27. und 28. Mai fand die SRzG-Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit in den Räumlichkeiten der Stiftung Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon, Portugal statt. In der Veranstaltung diskutierten internationale Experten aus allen Teilbereichen des Rechts sowie einige Ethiker über Möglichkeiten, die Rechte zukünftiger Generationen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene rechtlich zu schützen.Eine Reihe interessanter Ansätze wurden auf der Veranstaltung vorgetragen. Emilie Gaillard Sebileau von der Universität Orléans stellte eine Möglichkeit vor, die Rechte zukünftiger Generationen im nationalen Recht Frankreichs zu verankern. Lucy Stone von UNICEF UK stellte dar, wie Kinderrechte dabei helfen könnten, die Akzeptanz für Rechte künftiger Generationen zu erhöhen. Maja Göpel vom World Future Council aus Brüssel erläuterte eine Möglichkeit, den Lissaboner Vertrag zu nutzen, um die Rechte künftiger Generationen zu verankern, und Sebastien Jodoin vom Centre for International Sustainable Development Law präsentierte einen Entwurf strafrechtlicher Regelungen zum Schutz der Rechte künftiger Generationen. Der Ombudsmann für künftige Generationen des ungarischen Parlamentes, Sandor Fülop, und der ehemalige Ombudsmann aus der israelischen Knesset, Schlomo Shoham, gaben wertvolle Einblicke in die praktische Arbeit von Institutionen zum Schutz der Rechte künftiger Generationen.

Eine vollständige Rednerliste sowie die Zusammenfassungen der Vorträge finden sich unter http://www.futuregenerations-lawconference.com/

Die Vorträge werden in Kürze im JfGG und auf der Webseite der Stiftung veröffentlicht (www.srzg.de > Tagungen).

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3.) NEUE WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN DER SRZG

Ab Juli 2010 wird Anne Mazuga das Team der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin verstärken. Sie war zuvor Doktorandin am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt. Ihre Dissertation im Fach Philosophie beschäftigt sich mit Fragen der Handlungstheorie. Vor ihrer Dissertation hat Anne Mazuga Kulturpädagogik, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Hildesheim, Greifswald und Paris IV studiert. An der Universität Erfurt begleitete sie als Mentorin ein studentisch organisiertes Seminar zum Thema Nachhaltigkeit. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Fragen der Nachhaltigkeit stand dabei die Umsetzung praktischer Projekte im sozialen und ökologischen Bereich im Vordergrund. Anne Mazuga interessiert sich besonders für neue Lehr- und Lernformen wie selbstorganisiertes Studium, Service Learning und informelles Lernen, durch die das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit auf allen Bildungsebenen und in allen  Lebensphasen geweckt werden kann.

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4.) GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREIS 2009/2010 AUSGESCHRIEBEN

Die mit 10.000 Euro dotierte fünfte Ausgabe des Preises, 2009/2010, beschäftigt sich mit: "Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der deutschen Parteiendemokratie". Der Preis wird von der Stiftung Apfelbaum finanziert, die ihn auch anregte. Die Abgabefrist für Einreichungen wurde bis zum 01.09.2010 verlängert!
Hier eine verkürzte Version des Themenaufrisses:

Die Entscheidungsfindung im politischen System Deutschlands ist komplex. Schon die Koalitionspartner in einer Mehrparteienregierung vertreten mit Blick auf die nächsten Wahlen parteipolitische Eigeninteressen. Bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen wird die Opposition zum Vetospieler im Bundesrat. Die Verflechtung von Bundes- und Landeskompetenzen ermöglicht eine parteipolitisch motivierte Blockade, auch über Medien, Verbände und Gewerkschaften können Parteien gegen geplante Entscheidungen mobilisieren. Vor allem finanzielle Einschnitte und langfristig angelegte Investitionen fallen der Parteienkonkurrenz zum Opfer: Kurzfristig scheint es nicht rational, die Verantwortung für unpopuläre Entscheidungen (mit-) zutragen, sondern erstrebenswert, die eigene Partei als Vertreter der Partikularinteressen der Wählerschaft zu profilieren. Diese Mechanismen verhindern bisweilen eine sachorientierte Zusammenarbeit. Das Ausbleiben von – kostspieligen – Reformen im Bildungssystem oder die Aufgabe von Klimaschutzzielen zugunsten einer Förderung rückständiger Industrien sind Beispiele, die illustrieren, dass häufig zukunftsorientierte Maßnahmen von einzelnen Parteien blockiert werden. Insbesondere zukünftige und nachrückende Generationen werden also durch fehlende sachorientierte Zusammenarbeit der Parteien benachteiligt. Wie kann eine solche Kooperation der Parteien gefördert und „Opposition um der Opposition willen“ eingedämmt werden?

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen können Sie jederzeit bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können anfordern.

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5.) AUFTRITTE DER SRZG UND ERWÄHNUNGEN IN DEN MEDIEN

Auftritte und Konferenzteilnahmen

17.03.2010
Gast bei der Diskussionsveranstaltung "Alt- und Jungsein heute" in der Reihe ifs-Begegnung der internationalen filmschule köln GmbH; Patrick Wegner (http://www.filmschule.de/Seiten/Termin.aspx?num=231)

20.05.2010
Gast beim Talkabend "Was Alter ist, bestimme ich selber!" im Rahmen der Veranstaltungsreihe Altersbilder der Citykirche St. Jakobi in Hildesheim; Patrick Wegner

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9.) ZU GUTER LETZT…

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Alle früheren Newsletter finden Sie im Internet:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Newsletter
Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch auch eine pdf-Version zu.
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Die neuesten Presseartikel über die SRzG finden Sie unter:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Pressespiegel
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Frühere Ausgaben des vierteljährlichen Journals für Generationengerechtigkeit (25 Euro/Jahr) finden Sie im PDF - Format unter:
http://www.generationengerechtigkeit.de > JfGG > Hefte
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Die englischsprachige Ausgabe der Zeitschrift:
http://www.intergenerationaljustice.org > IGJR > Issues
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Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, senden Sie bitte eine Mail an
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Über Anregungen und Feedback zu unserem E-Newsletter freuen wir uns immer.
Mit freundlichen Grüßen,

Die E-Newsletter-Redaktion

Copyright © 2010 SRzG

   

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Sondernewsletter Mai 2010 - SRzG-Konferenz in Lissabon
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SRZG-KONFERENZ ZUR RECHTLICHEN DURCHSETZUNG VON GENERATIONENGERECHTIGKEIT IN LISSABON

Die SRzG organisiert am 27. und 28. Mai 2010 eine Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit in Lissabon. Hierzu wurden bereits wichtige Kooperationspartnerschaften mit dem World Future Council, der Stiftung Calouste Gulbenkian, der Portugiesischen Gesellschaft für Internationales Recht, der Portugiesischen Gemeinschaft für die Vereinten Nationen und dem Europäischen Jacques Delors  Informationszentrum geschlossen. Shlomo Shoham (ehemalige Ombudsperson für zukünftige Generationen, Israel), Sándor Fülöp, die ungarische Ombudsperson für zukünftige Generationen, Abel de Campos, (Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) Dr. Axel Gosseries (Universität Louvain, Belgien), Sebastien Jodoin (Centre for International Sustainable Development Law/World Future Council), Dr. Maja Göpel (World Future Council), Lucy Stone (Unicef UK), Prof. Dr. Marques Guedes (Portugiesischen Gesellschaft für Internationales Recht), Prof. Dr. Almeida Ribeiro (Portugiesischen Gemeinschaft für die Vereinten Nationen), Prof. Dr. Viriato Soromenho-Marques (Stiftung Calouste Gulbenkian und Universität Lissabon) Dr. Marisa Matias (CES und Europäische Parlament), Dr. Emilie Sibeleau (Universität Orleans, France) und Prof. Dr. Francisco Pereira Coutinho (Universität Autónoma von Lissabon) haben ihre Teilnahme bestätigt. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung von Caixa Geral de Depósitos, der Stiftung Calouste Gulbenkian, Tribal DDB und dem Olissipo Marquês de Sá Hotel statt. Die Konferenzssprache ist Englisch. Die Konferenz wird in den Räumen der Stiftung Calouste Gulbenkian stattfinden. Erwartet werden etwa 130 Personen.

Die Teilnahmegebühr beträgt zwischen 12 und 30 Euro, von denen 5 Euro für UNICEF Projekte für Kinder in klimageschädigten Ländern gespendet werden. 


Mehr Information: http://www.futuregenerations-lawconference.com/

 

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit - Februar 2010
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INHALTSVERZEICHNIS:


1.) Jahresvorschau 2010


2.) Verleihung des 2. Demografie-Preises in Berlin


3.) SRzG-Konferenz zur Bekanntmachung der EU 2020 Strategie


4.) SRzG-Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit

5.) Generationengerechtigkeits-Preis 2009/2010 ausgeschrieben

6.) Der Erscheinungsrhythmus des JfGG wird umgestellt

7.) Aufruf zur Einreichung von Artikeln für das JfGG

8.) Aktionswoche "Älter werden in Frankfurt"

9.) Auftritte der SRzG und Erwähnungen in den Medien

10.) Zu guter Letzt…

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1.) JAHRESVORSCHAU 2010

Anfang 2010 blickt die SRzG auf ein sehr geschäftiges Jahr 2009 zurück. Von der politischen Kampagne für Generationengerechtigkeit im Grundgesetz über die endgültige Umstellung des Journals für Generationengerechtigkeit (JfGG) auf ein wissenschaftliche begutachtetes Format bis hin zu zahlreichen Studien und Buchprojekten sowie der Teilnahme an der Klimakonferenz in Kopenhagen hat die SRzG sich in vielen Bereichen für Generationengerechtigkeit engagiert und ihre wissenschaftlichen Angebote verbessert.
Für das nächste Jahr werden wir viele dieser Projekte weiterführen und unser Profil weiter schärfen. Am 5. März 2010 wird zunächst der 2. Demografie-Preis in Berlin verliehen. Danach steht das restliche Jahr ganz im Zeichen der rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit. Dies ist das Jahresthema der SRzG und wird zunächst in einer internationalen Konferenz am 27. und 28. Mai in Lissabon diskutiert. Im Anschluss wird die erste Ausgabe des Journals für Generationengerechtigkeit im Jahre 2010 zu diesem Thema erscheinen. Parallel hierzu werden wir unsere Bemühungen im Rahmen der Kampagne für Generationengerechtigkeit im 2009 gewählten Bundestag erneuern. Eine weitere, von der Europäischen Kommission finanzierte, SRzG-Konferenz im Juni 2010 wird die EU 2020 Strategie in Deutschland vorstellen. Begleitet werden diese Projekte weiterhin durch die Publikation wissenschaftlicher Studien und Bücher. Diese sehr ehrgeizige Jahresplanung bringt die SRzG jedoch auch an den Rand ihrer Kapazitäten. Daher wurde während eines Vorstandstreffens Ende 2009 beschlossen, den Erscheinungsrhythmus des JfGG von viertel- auf halbjährlich zu reduzieren.

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2.) VERLEIHUNG DES 2. DEMOGRAFIE-PREISES IN BERLIN

Am 5. März 2010 wird zwischen 13:30 und 18:00 Uhr der 2. Demografie-Preis im Rahmen eines Symposiums mit dem Titel Wo bleibt die Jugend? Chancen in schrumpfenden Regionen nutzen in Berlin verliehen. Der Preis wird von der Stiftung Apfelbaum finanziert, die ihn auch anregte. Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei Brandenburg organisiert und wird in der Landesvertretung Brandenburgs in Berlin stattfinden. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Preisträger ihre Arbeiten vorstellen, im Anschluss wird eine Diskussion zu den Möglichkeiten Jugendlicher in schrumpfenden Regionen stattfinden. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist für Interessierte möglich. Wir laden daher alle Förderer und Unterstützer der SRzG ein, daran teilzunehmen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für die Veranstaltung nötig. Anmeldungen schicken Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Den Ablaufplan der Veranstaltung finden Sie unter http://www.generationengerechtigkeit.de/ > Tagungen > Tagung 2010

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3.) SRZG-KONFERENZ ZUR BEKANNTMACHUNG DER EU 2020 STRATEGIE

Im Frühjahr dieses Jahres wird die EU ihre neue Zukunftsstrategie EU 2020, den Nachfolger der Agenda von Lissabon vorstellen. Um die Zukunftsstrategie bekannt zu machen, hat die europäische Kommission in acht EU Mitgliedsstaaten jeweils eine Organisation ausgewählt, welche den Start der EU 2020 Agenda in ihrem jeweiligen Land durch eine öffentliche Veranstaltung unterstützen soll. In Deutschland wurde der SRzG diese ehrenvolle Aufgabe zu Teil. Die Veranstaltung wird voll von der Europäischen Kommission finanziert und wird im Rahmen eines eintägigen Seminars mit etwa 100 Teilnehmern am 26. Juni 2010 im Europäischen Haus in Berlin stattfinden. Weitere Informationen folgen in den kommenden Newslettern und auf der Webseite der Stiftung unter http://www.generationengerechtigkeit.de/ > Tagungen > Tagung 2010

Die SRzG möchte mit ihren Fördermitgliedern gemeinsam die Referentenliste erarbeiten. Wer interessante Referentenvorschläge für die Veranstaltung hat, kann sich an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können wenden.

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4.) SRZG-KONFERENZ ZUR RECHTLICHEN DURCHSETZUNG VON GENERATIONENGERECHTIGKEIT IN LISSABON

Die SRzG organisiert am 27. und 28. Mai 2010 in Lissabon eine Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit.

Hierzu wurden bereits wichtige Kooperationspartnerschaften mit dem World Future Council, der Stiftung Calouste Gulbenkian, der Portugiesischen Gesellschaft für Internationales Recht, der Portugiesischen Gemeinschaft für die Vereinten Nationen und dem Europäischen Jacques Delors  Informationszentrum geschlossen.
Dr. Sändor Fülop, die ungarische Ombudsperson für zukünftige Generationen, Prof. Dr. Axel Gosseries (Universität Louvain, Belgien), Sebastien Jodoin (Centre for International Sustainable Development Law/World Future Council), Dr. Maja Göpel (World Future Council), Prof. Dr. Marques Guedes (Portugiesische Gemeinschaft für die Vereinten Nationen) and Prof. Dr. Almeida Ribeiro (Portugiesische Gesellschaft für Internationales Recht) haben bereits ihre Teilnahme bestätigt.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter http://www.generationengerechtigkeit.de/ > Tagungen > Tagung 2010

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5.) Generationengerechtigkeits-Preis 2009/2010 AUSGESCHRIEBEN

Die mit 10.000 Euro dotierte fünfte Ausgabe des Preises, 2009/2010, beschäftigt sich mit: „Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der deutschen Parteiendemokratie“. Die Abgabefrist für Einreichungen wurde bis zum 01.09.2010 verlängert!

Hier eine verkürzte Version des Themenaufrisses:

Die Entscheidungsfindung im politischen System Deutschlands ist komplex. Schon die Koalitionspartner in einer Mehrparteienregierung vertreten mit Blick auf die nächsten Wahlen parteipolitische Eigeninteressen. Bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen wird die Opposition zum Vetospieler im Bundesrat. Die Verflechtung von Bundes- und Landeskompetenzen ermöglicht eine parteipolitisch motivierte Blockade, auch über Medien, Verbände und Gewerkschaften können Parteien gegen geplante Entscheidungen mobilisieren. Vor allem finanzielle Einschnitte und langfristig angelegte Investitionen fallen der Parteienkonkurrenz zum Opfer: Kurzfristig scheint es nicht rational, die Verantwortung für unpopuläre Entscheidungen (mit-) zutragen, sondern erstrebenswert, die eigene Partei als Vertreter der Partikularinteressen bestimmter Gruppen zu profilieren. Diese Mechanismen verhindern bisweilen eine sachorientierte Zusammenarbeit. Das Ausbleiben von – kostspieligen – Reformen im Bildungssystem oder die Aufgabe von Klimaschutzzielen zugunsten einer Förderung rückständiger Industrien sind Beispiele, die illustrieren, dass häufig zukunftsorientierte Maßnahmen von einzelnen Parteien blockiert werden. Insbesondere zukünftige und nachrückende Generationen werden also durch fehlende sachorientierte Zusammenarbeit der Parteien benachteiligt. Wie kann eine solche Kooperation der Parteien gefördert und „Opposition um der Opposition willen“ eingedämmt werden?

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen können Sie jederzeit bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können anfordern.

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6.) DER ERSCHEINUNGSRHYTHMUS DES JFGG WIRD UMGESTELLT

Letztes Jahr hat das von der SRzG herausgegebene Journal für Generationengerechtigkeit einen großen Schritt hin zur Etablierung als wissenschaftliches Journal für Generationengerechtigkeit gemacht. Die Stiftung veröffentlichte vierteljährlich eine Ausgabe auf Englisch zu aktuellen Themen der Generationengerechtigkeit wie Klimawandel und Generation Praktikum. Die Aufnahme in internationale Indizes ist beantragt. Durch das hohe wissenschaftliche Niveau der Texte hat die Übersetzungsarbeit die Redaktion des JfGG das ganze Jahr über stark belastet. So konnten die Übersetzungen der deutschen Versionen der Zeitschriften zu Klimawandel und Kinderrechte bis jetzt noch nicht vollständig abgeschlossen werden. Mit einem Erscheinen der Ausgabe zu Klimawandel ist in der nächsten Woche zu rechnen, die Ausgabe zu Kinderrechte wird einen weiteren Monat benötigen.

Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung hat sich der Vorstand der SRzG dazu entschlossen, die Zeitschrift nur noch in halbjährlichen Abständen herauszubringen. Nur so kann die Qualität der Zeitschrift in beiden Sprachen gewährleistet werden. Eine, ebenfalls diskutierte, Abschaffung der deutschen Version kam nicht in Frage, da die Zeitschrift auch weiterhin unsere Fördermitglieder erreichen soll, die eine deutsche Lektüre vorziehen.
Mit Rückfragen zu der Entscheidung können Sie sich jederzeit an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können wenden.

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7.) AUFRUF ZUR EINREICHUNG VON ARTIKELN FÜR DAS JFGG

Für folgende Ausgaben akzeptiert das JfGG noch Einreichungen von Artikeln: für Ausgabe 1/2010 über „Wege zur gesetzlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit“, für die Ausgabe „Geißel des Krieges“ sowie für die Ausgabe “Möglichkeiten und Grenzen der Parteienkooperation in der Demokratie”. Die vollständigen Aufrufe finden sie unter: http://www.generationengerechtigkeit.de / > JfGG > Call for Papers.

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8.) AKTIONSWOCHE "ÄLTER WERDEN IN FRANKFURT"

Die SRzG unterstützt die Stadt Frankfurt bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit für die Aktionswoche "Älter werden in Frankfurt". Der folgende Text stammt von der Stadt Frankfurt:

Vom 31. Mai bis zum 11. Juni 2010 findet zum achten Mal die Aktionswoche "Älter werden in Frankfurt" statt. Hier werden vielfältige Veranstaltungen "rund um das Älterwerden" angeboten. Die alljährliche positive Resonanz und das immer größer werdende Interesse an den vielfältigen Veranstaltungen haben gezeigt, dass die Auseinandersetzungen mit dem Alter(n) auch bei der breiten Öffentlichkeit mit zunehmender Aufmerksamkeit wahrgenommen wird. Höhepunkt der Aktionswoche werden die Fachveranstaltungen zu den Themen Alter und Behinderung und Pschyopharmakatherapie bei älteren Menschen sein. Auch ein Besuch der Talkrunde mit älteren Frankfurter Prominenten, die zu ihrem Umgang mit dem Älterwerden befragt werden, lohnt sich. Aufmerksam machen möchten wir Sie zudem auf zahlreiche Sportangebote von Frankfurter Vereinen auf eine Bürgeranhörung zu dem Thema "Generationen miteinander". Auch der "Bunte Nachmittag" mit kostenlosem Buffet und zahlreichen Unterhaltungsangeboten, der älteren Menschen mit knappen finanziellen Spielräumen ermöglichen soll, einmal "die Seele baumeln" zu lassen, ist einen Besuch wert. Insbesondere für diese Veranstaltung suchen wir noch finanzielle Unterstützung. Vielleicht möchten Sie mit Ihre Spende dazu beitragen, dass unsere Veranstaltung stattfinden kann und dass einigen ärmeren älteren Menschen Frankfurts die Möglichkeit gegeben wird, einen schönen Tag zu verbringen.

Weitere Informationen zur Aktionswoche Älter werden in Frankfurt erhalten Sie unter www.aelterwerden-in-frankfurt.de.

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9.) AUFTRITTE DER SRZG UND ERWÄHNUNGEN IN DEN MEDIEN

Auftritte und Konferenzteilnahmen

08.01.2010
Teilnahme bei der Talkshow Lebenszeit zu dem Thema „Deutschland vergreist - Wer
zahlt die Rente von morgen?“ im Journal am Vormittag beim Deutschlandfunk; Patrick Wegner (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/lebenszeit/1098586/)

12/2009
Teilnahme einer SRzG Delegation an den COP 15 Gesprächen über den Klimawandel in Kopenhagen (mehr unter http://www.generationengerechtigkeit.de > Forschung > VN Aktivitäten)

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10.) ZU GUTER LETZT…

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Alle früheren Newsletter finden Sie im Internet:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Newsletter
Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch auch eine pdf-Version zu.

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Die neuesten Presseartikel über die SRzG finden Sie unter:
http://www.generationengerechtigkeit.de > Presse > Pressespiegel
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Frühere Ausgaben des vierteljährlichen Journals für Generationengerechtigkeit (25 Euro/Jahr) finden Sie im PDF - Format unter:
http://www.generationengerechtigkeit.de > JfGG > Hefte
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Die englischsprachige Ausgabe der Zeitschrift:
http://www.intergenerationaljustice.org > IGJR > Issues
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Mit freundlichen Grüssen,

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