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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – November 2011
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1.) SRzG fordert Zunkunftssoli

2.) Launch der Intergenerational Foundation in London

3.) 10 Jahre "Rally of Youth" Budapest – Bukarest – ein Rückblick

4.) Abkehr vom Konsolidierungspfad: Bundesbank kritisiert Haushalt 2012

5.) Deutschlandradio-Reportage zur Alterssicherung

6.) SRzG berät SPD zu Generationenpolitik

7.) Wirtschaftswoche-Streitgespräch: “Sind die Alten die Lösung?“

8.) Termine

9.) Zu Guter Letzt....

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1.) SRZG FORDERT ZUKUNFTS-SOLI

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) hat sich für einen „Zukunftssoli“ ausgesprochen: Mit einer geringen Abgabe auf sehr große Privatvermögen sollen Zukunftsinvestitionen in Bildung und Kinderbetreuung sowie ein Abbau der Staatsverschuldung finanziert werden. „Eine Abgabe von 1% macht keinen Millionär ärmer, aber 100% der Kinder reicher“, sagte Wolfgang Gründinger, Sprecher der Stiftung. „Die junge Generation muss ihr ganzes Leben für die gewaltigen Schuldenberge haften, die in der Bankenkrise aufgetürmt wurden. Wer jetzt nicht in die Bildung der jungen Generation investiert, der schiebt zusätzlich eine versteckte Staatsschuld in die Zukunft ab.“
Der „Zukunftssoli“ soll nach dem Modell der SRzG in Form einer zweckgebundenen Abgabe in Höhe von 1% auf sehr große Privatvermögen von über einer Million Euro erhoben werden. Damit würden auch die Vermögenden in Deutschland einen fairen Beitrag zu einer generationengerechten Finanzpolitik leisten.

Zur vollständigen Pressemitteilung

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2.) LAUNCH DER INTERGENERATIONAL FOUNDATION IN LONDON

Am 19. Oktober 2011 fand die offizielle Gründungsveranstaltung der Intergenerational Foundation (IF) in London statt. Seit Beginn ihrer Aktivitäten im März dieses Jahres arbeitet die IF eng mit der SRzG zusammen. James Wilhelm, der die SRzG bei der Veranstaltung in den Houses of Parliament vertrat, war beeindruckt von dem medialen Interesse und der Unterstützung, die die IF bereits in verschiedenen Parteien gewonnen hat. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die IF hat schon jetzt erreicht, dass Generationengerechtigkeit zum Thema auf der medialen Agenda geworden ist. Die engagierte Arbeit der IF ist ermutigend, sie wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit zu mehr langfristiger Orientierung in der Politik und einer stärkeren Beachtung der Interessen der jungen und nachrückenden Generationen beitragen.“

Die SRzG freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der IF im Sinne der gemeinsamen Ziele. Aktuell kooperieren die beiden Stiftungen bereits im Rahmen des 3. Demografie-Preises und bei der Zeitschrift „Intergenerational Justice Review“.

Zur Website der Intergenerational Foundation: www.if.org.uk

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3.) 10 JAHRE “RALLY OF YOUTH” BUDAPEST - BUKAREST

Vor genau zehn Jahren fand eines der größten Projekte der SRzG statt. Das Projekt bestand aus drei Phasen – der Internet Universität, dem Europäischen Jugendkongress im Rahmen der EXPO in Hannover und der Sternfahrt der Jugend.
Auf einem Kongress in Hannover formulierten im August 2000 rund 330 Jugendliche aus ganz Europa zusammen mit namhaften Experten eine Resolution, die die Staats- und Regierungschefs Europas auffordert, eine Gesellschaft zu verwirklichen, die nicht mehr auf Kosten ihrer Kinder lebt. Im Anschluss an den Kongress wurde die Resolution von den Teilnehmern per Fahrrad von Budapest nach Bukarest transportiert und den beiden Regierungen übergeben. Das Team der rund 20 Radfahrer und Radfahrerinnen erinnerte zudem an die Verseuchung des Flusses Tisza. Damit wollte die SRzG auch einen Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Rumänen und Ungarn leisten.
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums wurde ein Video mit Impressionen und Statements von Teilnehmenden der Rally auf Youtube veröffentlicht.

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4.)  ABKEHR VOM KONSOLIDIERUNGSPFAD: BUNDESBANK KRITISIERT HAUSHALT 2012

Am vergangenen Freitag hat der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsmehrheit den Haushalt 2012 verabschiedet. Nach den Beratungen im Haushaltsausschuss sieht der Entwurf von Finanzminister Wolfgang Schäuble eine Neuverschuldung von 26,1 Milliarden Euro vor. Das sind – trotz guter Steuereinnahmen, unerwartet gesunkener Sozialausgaben und Einsparungen dank niedriger Zinsen – noch einmal rund 4 Milliarden mehr als im Jahr 2011. Die 2009 im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse sieht dagegen einen Konsolidierungspfad hin zu einem ausgeglichenen Haushalt 2016 vor. 

In ihrem Monatsbericht kritisiert die Bundesbank: "Mit dem Bundeshaushalt 2012 ist eine merkliche Abkehr von den Konsolidierungsbeschlüssen vom Juni 2010 verbunden." Konkret wird in dem Bericht unter anderem auf die geplanten Steuererleichterungen und die Abkehr von den Sparzielen bei der Bundeswehr hingewiesen. Auch die SRzG bedauert, dass die Verlagerung von Kosten zulasten zukünftiger Generationen immer weiter fortschreitet und fordert eine schnellere Umsetzung der Schuldenbremse. 

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5.) DEUTSCHLANDRADIO-REPORTAGE ZUR ALTERSSICHERUNG

Wir schreiben das Jahr 2050. Ein Reporter blickt auf die Geschichte des Rentensystems zurück… und findet einiges raus. In einer unterhaltsamen Reportage lässt das Deutschlandradio Experten zu Wort kommen: Bekommen wir Jungen überhaupt noch eine Rente? Gibt es den Generationenvertrag noch? Ist die Alterung schuld an der Rentenlücke? Fragen über Fragen… und Antworten – unter anderem auch vom Sprecher der SRzG.

Podcast beim Deutschlandradio

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6.) SRZG BERÄT SPD ZU GENERATIONENPOLITIK

Die SPD-Bundestagsfraktion erarbeitet derzeit ein Strategiepapier zum “Miteinander der Generationen”. Das Papier diskutiert Lösungen, um die junge Generation besser zu unterstützen, die mittlere Generation bei Beruf, Kindererziehung und Pflege zu entlasten, und Ältere zu einer aktiven Teilnahme am sozialen Leben zu gewinnen. SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger sprach darüber mit der zuständigen SPD-Abgeordneten Sabine Bätzing im Deutschen Bundestag. Auf der Tagesordnung standen vor allem die Abschaffung der formellen Altersgrenze beim Wahlrecht (“Wahlrecht durch Eintragung” ), die Aufhebung der Rentengarantie, die Kopplung des Rentenalters an die Entwicklung der Lebenserwartung, sowie die Einführung eines “Zukunftssoli” auf große Privatvermögen zur Finanzierung von Kinderbetreuung und Bildung. Sabine Bätzing zeigte große Sympathie und Offenheit für die Ideen und Forderungen. Es war ein sehr schönes und offenes Gespräch und man darf gespannt sein, wie viel sich davon im Papier niederschlägt.

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7.) WIRTSCHAFTSWOCHE-STREITGESPRÄCH: SIND DIE ALTEN DIE LÖSUNG?

Mehr Ehrenamt, Bürgerversicherung oder Kindergärten: Was braucht Deutschland, um die Alterung der Gesellschaft zu verkraften? In einem Streitgespräch in der Wirtschaftswoche diskutierte SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger mit der Schriftstellerin Juli Zeh und dem Ex-Ministerpräsidenten Lothar Späth (CDU) über Lösungen für den demografischen Wandel.

Link zum Interview

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8.) TERMINE

20. November: „Generationengerechtigkeit - das neue Leitmotiv einer alternden Gesellschaft?“ Vortrag von Boris Kühn an der VHS Erlangen

28. November, 16Uhr auf BR-alpha:“ "Jung gegen Alt? – Droht ein Kampf der Generationen?" Dokumentarfilm , u.a. mit SRzG-Geschäftsführer Boris Kühn (Wh. am 3.12. um 11:15)

02. Dezember: „Das perfekte Wahlalter“. Anhörung zum Thema Wahlalter, u.a. mit SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger als Sachverständiger, im Bayerischen Landtag in München

09. Dezember: „Europa 2050 – Clash of Generations? Demographischer Wandel und die Zukunft der europäischen Sozialversicherungssysteme“. Fachgespräch mit einem SRzG-Vertreter bei der Schwarzkopf Stiftung in Berlin

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9.) ZU GUTER LETZT....

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Die Newsletter-Redaktion

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – September 2011
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INHALTSVERZEICHNIS

1.) Gründung der der Intergenerational Foundation

2.) Neuer Schwung in der Debatte ums Wahlalter

3.) Wird Altersarmut normal? – Wolfgang Gründinger zu Gast bei Maybrit Illner

4.) Sollen Reiche mehr zahlen? – Danyal Bayaz in Talkshow „Log In“

5.) Ban Ki-Moon spricht zum Thema zukünftige Generationen

6). Energiewende: sichere Zukunft für kommende Generationen

7.) Gedenken an 11. September

8.) SRzG sucht (Teilzeit-) Praktikant/in im Herbst

9.) Termine

10.) Zu guter Letzt…

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1.) GRÜNDUNG DER INTERGENERATIONAL FOUNDATION

Die SRzG bekommt eine Bündnispartnerin in Großbritannien. Die kürzlich gegründete „Intergenerational Foundation“ (IF) wird am 19. Oktober im Britischen Parlament offiziell vorgestellt. Tessa Jowell, Kulturministerin in der letzten Labour-Regierung, hat die Stiftung dazu ins House of Commons eingeladen. Die IF wurde gegründet, um Gerechtigkeit zwischen Generationen zu fördern und die Benachteiligung der jüngeren Generationen im britischen Kontext zu beleuchten. Das Ziel der IF ist, dass Generationengerechtigkeit ins Herz der öffentlichen Debatte rückt. Die SRzG und die IF arbeiten eng zusammen, beispielsweise im Rahmen des Demografie-Preises für Nachwuchswissenschaftler 2010/11. Die SRzG freut sich auf die weitere Kooperation mit der IF in der Zukunft.

Website der Intergenerational Foundation: www.if.org.uk

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2.) NEUER SCHWUNG IN DER DEBATTE UMS WAHLALTER

In Berlin kommt neuer Schwung in die Debatte um die Altersgrenze beim Wahlrecht. Bei den  Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin im September 2011 war die Piratenpartei u.a. mit der Forderung nach einem echten Kinderwahlrecht – also ohne Stellvertretung durch die Eltern – angetreten, und erkämpfte neun Prozent der Stimmen. Im Wahlkampf hatten die Piraten den Slogan „Wahlrecht für alle Berliner – unabhängig von Alter und Herkunft“ plakatiert. Die Diskussion bei den Piraten über das Wahlrecht ist ausführlich hier dokumentiert.

Die auf- und erfrischende Debatte hat der Pädagoge Mike Weimann zum Anlass genommen, seine Streitschrift „Wahlrecht für Kinder“ kostenlos zum Download bereit zu stellen (www.kinderwahlrecht.de). In dem 2002 erschienenen Buch legt er alle Argumente für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze dar.

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3.) WIRD ALTERSARMUT NORMAL? – WOLFGANG GRÜNDINGER ZU GAST BEI MAYBRIT ILLNER

Die wachsende Altersarmut und die neuen Rentenpläne der Bundesregierung waren Thema in der ZDF-Talkshow Maybrit Illner. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Linkspartei-Chef Klaus Ernst diskutierten mit SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger über die Zukunft des Generationenvertrags. Der SRzG-Sprecher legte dar, dass die junge Generation eine vierfache Last trage: längere Lebensarbeitszeit, geringeres Rentenniveau, höhere Beiträge und unsichere Arbeitsverhältnisse, die geschlossene Erwerbsbiographien immer unmöglicher machten. Er forderte eine Bürgerversicherung: Dass beispielsweise Ärzte oder Anwälte noch heute in eigene Systeme einzahlten und nicht "in einen Topf", sei ihm völlig unverständlich. (15.9.2011)

Video in der ZDF-Mediathek

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4.) SOLLEN REICHE MEHR ZAHLEN? – DANYAL BAYAZ IN TALKSHOW „LOG IN“

Brauchen wir eine Reichensteuer, um die krisengeschüttelten Staatshaushalte zu sanieren? In der ZDF-Talksendung „Log In“ war sich SRzG-Vorstandsmitglied Danyal Bayaz mit dem Millionär Peter Vollmer einig: Durch höhere Steuern auf sehr große Vermögen können die Schulden auf mehr Schultern verteilt werden. Es könne nicht sein, dass „künftige Generationen das Schuldenproblem übernehmen müssen”, sagte Bayaz. Für ihn gehört Solidarität mit den jetzt am meisten verschuldeten Ländern in Europa dazu. “Eurobonds kommen uns zwar möglicherweise teuer, aber es führt kein Weg daran vorbei”, so das SRzG-Vorstandsmitglied. Ein Standpunkt, der kontrovers mit der CDU-Finanzpolitikerin Antje Tillmann diskutiert wurde.


Video in der ZDF-Mediathek

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5.) BAN KI-MOON SPRICHT ZUM THEMA ZUKÜNFTIGE GENERATIONEN

In diesem Monat steht das Thema der Rechte zukünftiger Generationen auf der Agenda der Vereinten Nationen. Generalsekretär Ban Ki-Moon formulierte in seiner Rede vor der VN-Generalversammlung am 21. September fünf Imperative für Generationengerechtigkeit, darunter der Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung und die Beteiligung junger Menschen:

„We will focus on the new generation. Young people are more than our future. They are also our present, both in numbers and how they drive political and social change.”

Offizieller VN Bericht (auf Englisch)
 
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6.) ENERGIEWENDE: SICHERE ZUKUNFT FÜR KOMMENDE GENERATIONEN

Eine sichere Zukunft für kommende Generationen ist laut Meinung der Deutschen der wichtigste Grund für die Energiewende. Das sagten mehr als  80 Prozent der Bundesbürger bei einer aktuellen Umfrage. Dicht gefolgt wird dieser Beweggrund vom Klimaschutz, den 79 Prozent der Befragten mit Wind, Solar und Co. durchsetzen wollen. Aber auch die Chance, sich an der Energieversorgung zu beteiligen (66 Prozent) und die Unabhängigkeit von Energieimporten (65 Prozent) sind der Umfrage zufolge wichtige Beweggründe dafür, dass die Mehrzahl der Bürger bereit ist, den Umstieg auf Erneuerbare Energien zu unterstützen.   
 
Weitere Umfrageergebnisse finden Sie hier

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7.) GEDENKEN AN 11. SEPTEMBER

Der 11. September 2011 war der 10. Jahrestag der Terror-Anschläge auf das World Trade Centre. Den Bezug zu zukünftigen Generationen stellte bei einer Gedenkveranstaltung in Moses Lake’s Civic Center Park der dortige Polizeipräsident Dean Mitchell her:
„Der spanische Philosoph George Santayana warnt vor dem Vergessen: ‚diejenigen, die die Geschichte vergessen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen‘…Daher ist es wichtig 9/11 zu gedenken…Unsere Generation hat eine Verantwortung, nicht zu vergessen. Damit sich in der kommenden Generation kein 9/11 und kein Pearl Harbour wiederholen kann.“
Die SRZG möchte daran erinnern, dass wir diese große Verantwortung zukünftigen Generationen schulden.

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8.) SRZG SUCHT (TEILZEIT-) PRAKTIKANT/IN IM HERBST

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die SRzG für ihr Büro in Stuttgart eine/n Praktikant/in. Neben Vollzeitpraktika bieten wir Studierenden während des Semesters auch die Möglichkeit einer Mitarbeit in Teilzeit. Leider kann die SRzG als gemeinnütziger Think Tank mit sehr kleiner Kapitalbasis derzeit keine Entlohnung zahlen. Wir bieten jedoch spannende Aufgaben und die Mitarbeit in einem jungen, engagierten Team für eine gute Sache. Weitere Infos auf unserer Webseite

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9.) TERMINE

30.9. – 03.10., Stuttgart: „terre des hommes OPEN“ – Vier Tage Programm mit internationalen Gästen, Musik, Vorträgen, Workshops und spannenden Diskussionen. Im Mittelpunkt wird das Thema »Ökologische Kinderrechte« stehen. Im Workshop „Rechte zukünftiger Generationen“ referiert James Wilhelm (SRzG)

12.10., Wien: Vortrag bei „Mercuria“ von SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger zum Thema „Wie wir den Krieg der Generationen vermeiden können“

18.10., Berlin: Teilnahme der SRzG am Expertengespräch „UdL Digital Roundtable“ zum Thema „Zu alt fürs Netz?“ und der digitalen Generationenspaltung im Internet

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10.) ZU GUTER LETZT....


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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – August 2011
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INHALTSVERZEICHNIS

1.) Ausschreibung des 6. Generationengerechtigkeits-Preises

2.) SRzG-Kunstprojekt für zukünftige Generationen

3.) Call for Papers: Intergenerational Justice Review 2012

4). Demografischer Wandel: Was ist machbar, was gerecht?

5.) Aufstand der Jungen – Beitrag für ZEIT ONLINE

6.) Neues Vorstandsmitglied: Danyal Bayaz

7.) Termine

8.) Zu guter Letzt…

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1.) AUSSCHREIBUNG DES 6. GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREISES

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen schreibt den Generationengerechtigkeits-Preis 2011/12 zum Thema: „Die Schuldenbremse in Deutschland –  Evaluation im nationalen und internationalen Kontext“ aus.

Im Frühjahr 2009 beschlossen Bundestag und Bundesrat weitreichende Änderungen im deutschen Staatsschuldenrecht, deren Herzstück die Verankerung des Grundsatzes eines strukturell ausgeglichenen Haushalts ist. Wir möchten eine erste Zwischenbilanz ziehen und die Schuldenbremse zum Thema einer interdisziplinären wissenschaftlichen Betrachtung machen. Ziel der eingereichten Arbeiten soll es sein, die neuen Schuldenbegrenzungsregeln im Grundgesetz vor dem Hintergrund einer generationengerechten Finanzpolitik aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Die deutsche Schuldenbremse kann auch Ausgangspunkt weiterführender Überlegungen und internationaler Analysen sein.  Einsendeschluss ist der 01.06.2012.

Das Thema gewinnt durch die Forderung Deutschlands und Frankreichs, alle Euro-Länder sollten binnen kurzer Frist eine ähnliche Regelung verabschieden, an Brisanz. Frankreichs Staatspräsident Sarkozy plant eine Einführung noch vor den Präsidentschaftswahlen 2012. In Spanien einigte sich der scheidende sozialistische Ministerpräsident Zapatero am 25. August mit den oppositionellen Konservativen auf die Grundzüge einer Schuldenbremse nach deutschem Vorbild. Die Verfassungsänderung soll schon vor den Neuwahlen am 20. November durchgesetzt werden, sie stößt allerdings auch im eigenen Lager auf Widerstand.

Weitere Infos zur Ausschreibung finden Sie hier

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2.) SRZG-KUNSTPROJEKT FÜR ZUKÜNFTIGE GENERATIONEN

Zukünftige Staatsbürger haben keine Stimme, kein Wahlrecht und keine Lobby. Die SRzG möchte daher mit einem Kunstwerk auf die Verantwortung gegenüber der Zukunft aufmerksam machen. Am 25.Juli traf sich das Team der SRzG mit den Partnern im Rahmen des Kunstprojekts. Mit dem Kurator Axel Wieder vom Netzwerk Neue Auftraggeber, dem Künstler Tue Greenfort und Regina Fasshauer vom Künstlerhaus Stuttgart wurden die ideellen Hintergründe des Projekts erörtert und mögliche Formen der künstlerischen Umsetzung angedacht. Wunschziel ist eine Installation im oder vor dem Landtag in Stuttgart. An diesem Ort politischer Entscheidung soll auf die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen hingewiesen werden. Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren möchten, Ideen zur Umsetzung oder alternativen Ausstellungsorten haben oder sogar die Möglichkeit uns dabei finanziell, organisatorisch oder inhaltlich zu unterstützen, melden Sie sich bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Mehr Infos zum Kunstprojekt hier

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3.) CALL FOR PAPERS: INTERGENERATIONAL JUSTICE REVIEW 2012

Die SRzG gibt die „Intergenerational Justice Review“ (IGJR) in englischer Sprache heraus. Die wissenschaftliche Zeitschrift befasst sich mit Themen der Generationengerechtigkeit aus einer multidisziplinären Perspektive. Die eingesendeten Artikel durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Die nächste Ausgabe erscheint im Frühjahr 2012 und befasst sich mit Interdependenzen zwischen inter- und intragenerationeller Gerechtigkeit. Philosophische Betrachtungen sind ebenso willkommen wie Beiträge zur politischen Praxis. Einsendeschluss der kommenden Ausgabe ist der 1. November 2011. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
Den vollständigen call for papers sowie alle weiteren Informationen zur dieser und vorherigen Ausgaben finden Sie auf unserer englischen Website

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4.) DEMOGRAFISCHER WANDEL: WAS IST MACHBAR, WAS GERECHT?

Auf den Beuroner Tagen für Wirtschaftsethik befassten sich Geistliche, Unternehmer und Politiker mit dem demografischen Wandel, seinen Auswirkungen auf Generationengerechtigkeit und dem notwendigen Umbau von Unternehmen. Die Beiträge sind nun in einem E-Book dokumentiert – einschließlich eines Beitrags "Alt gegen Jung?" des Keynote-Speakers Wolfgang Gründinger.

http://www.akademie-beuron.de/images/ebooktag2010.pdf

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5.) AUFSTAND DER JUNGEN – BEITRAG FÜR ZEIT ONLINE

„Der Aufstand der Jungen hat erst begonnen“, schreibt SRzG-Pressesprecher Wolfgang Gründinger in einem aktuellen Gastbeitrag für die Online-Ausgabe der ZEIT. Die Jugendrevolten in Athen und Kairo, Madrid und London haben nicht viel miteinander zu tun. So vielfältig diese Generation ist, so verschieden sind ihre Probleme und Proteste. Doch sie machen die Systemfrage, die bis vor kurzem als vorgestrig daherkam, wieder aktuell.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-08/jugend-revolte-aufstand

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6.) NEUES VORSTANDSMITGLIED: DANYAL BAYAZ

Nach mehrjähriger, engagierter Mitarbeit scheidet Tobias Kemnitzer aus dem Vorstand der SRzG aus. Seit kurzem gehört Danyal Bayaz dem vierköpfigen Gremium an. Danyal Bayaz (Jg. 1983) kommt aus Heidelberg und studierte politische Kommunikation und Finanzwirtschaft. Er ist gelernter Journalist und promoviert derzeit an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hohenheim (Stuttgart). Für Generationengerechtigkeit interessiert er sich besonders aus einer volkswirtschaftlichen Sicht.

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7.) TERMINE

12. 9., Bonn: „Das Morgen heute gestalten“ – Podiumsgespräch im Evang. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein, u.a. mit SRzG-Geschäftsführer Boris Kühn

29. 9., München: Podiumsdiskussion der Diskussionsreihe "Literatur und Wirtschaft im Dialog". Thema: „Die Alten sind die Lösung, nicht das Problem!
Generationengerechtigkeit jenseits von Verteilungskonflikten“, u.a. mit SRzG-Pressesprecher Wolfgang Gründinger

Ein externer Veranstaltungshinweis: 30. 9. bis 3.10., Stuttgart: terre des hommes OPEN. Im Mittelpunkt wird das Thema »Ökologische Kinderrechte« stehen. Weitere Infos unter: http://www.tdh.de/open2011/

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8.) ZU GUTER LETZT....

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – Juli 2011
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INHALTSVERZEICHNIS

1.) Call for Papers: Intergenerational Justice Review 2012

2.) Sommerakademie zu „Generationengerechter Bildungspolitik“

3.) Kommentar: Schuldenkrise. Europa muss die Jugend retten


4.) Pressemitteilung zu Medienattacke auf Jungpolitiker  

5.) BBC “Thoughts for the Day” zu Generationengerechtigkeit

6.) Atomkraft – unverantwortbar gegenüber künftigen Generationen

7.) Die demografische Dividende - Beitrag von W. Gründinger in der FAZ


8.) Diskussion um Wahlrecht ab 16 in Hamburg

9.) Praktikumsplatz bei der SRzG von August bis Oktober

10.) Termine

11.) Und zur guter Letzt ...

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1.) Call for Papers: INTERGENERATIONAL JUSTICE REVIEW 2012

Die SRzG gibt die „Intergenerational Justice Review“ (IGJR) in englischer Sprache heraus. Die wissenschaftliche Zeitschrift befasst sich mit Themen der Generationengerechtigkeit aus einer multidisziplinären Perspektive. Die eingesendeten Artikel durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Die nächste Ausgabe erscheint im Frühjahr 2012 und befasst sich mit Interdependenzen zwischen inter- und intragenerationeller (soziale, internationale, Gender) Gerechtigkeit. Philosophische Betrachtungen sind ebenso willkommen wie Beiträge zur politischen Praxis. Einsendeschluss der kommenden Ausgabe ist der 1. November 2011.   In Ausnahmefällen können auch deutsche Artikel eingereicht werden, die dann übersetzt werden. Die Redaktion freut sich über Vorschläge und steht zur Rücksprache bez. Ihrer Artikel gerne zur Verfügung. Den vollständigen call for papers sowie alle weiteren Informationen zur IGJR und vorherigen Ausgaben finden Sie unter hier 

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2.) SOMMERAKADEMIE ZU „GENERATIONENGERECHTER BILDUNGSPOLITIK“

Von So, 04. bis So, 11. September 2011 veranstaltet die SRzG eine einwöchige Akademie zum Thema „Generationengerechte und nachhaltige Bildungspolitik“. Die Akademie richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und wird in der Jugendherberge Oberstdorf-Kornau im Allgäu stattfinden. Die Kosten für die Unterkunft werden übernommen. Das Seminar lädt dazu ein, sich systematisch Wissen zu generationengerechter und nachhaltiger Bildungspolitik anzueignen. Entwicklungen wie der Bologna-Prozess, die Einführung von Graduiertenschulen, die Studiengebühren, die Entwertung der Bildungsabschlüsse und die unterschiedlichen Chancen von Hochschulabgängern auf dem Arbeitsmarkt machen ein fundiertes Wissen zu hochschulpolitischen Themen immer wichtiger. Die Akademie verknüpft dieses hochaktuelle Thema mit Aspekten intergenerationeller Gerechtigkeit.

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3.) KOMMENTAR: SCHULDENKRISE. EUROPA MUSS DIE JUGEND RETTEN    
                                                                                      
Die Euro-Krise bedroht die künftigen Generationen hierzulande wie in den Peripheriestaaten. Sich von der Union abzuwenden, wäre aber fatal. Wir brauchen mehr Gemeinschaft. Ein Kommentar von SRzG-Mitglied Danyal Bayaz in FINANCIAL TIMES Deutschland. 

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4.) „MEDIEN-ATTACKEN GEGEN JUNGE MINISTER SIND IRREFÜHREND“

Pressemitteilung, Stuttgart, 11.07.2011

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) kritisiert die Angriffe des stern und der ZEIT auf die jungen Minister. „Kompetenz ist keine Frage von Lebensjahren“, erklärte Wolfgang Gründinger, der Sprecher der Stiftung. „Kritik sollte sich an den Inhalten der Politik festmachen und nicht am Alter.“

Ein 60jähriger könne nicht automatisch bessere Politik machen als ein 30jähriger. Vielmehr bringen die unterschiedlichen Generationen eigene Kompetenzen und Lebenserfahrungen mit, so der Stiftungssprecher: „Vorwürfe an das junge Alter sind haltlos und irreführend. Bei allem politischem Streit sollte die Kritik um die Sache gehen und nicht jungen Menschen aufgrund ihres Alters die Kompetenz absprechen.“

Der stern hatte in der Titelstory „Merkels Kinder-Kabinett: Zu jung, um gut zu sein?“ die Minister Philipp Roesler, Daniel Bahr und Kristina Schröder kritisiert. Sie seien nicht „erfahren genug für die Macht“ (stern Nr. 25, 16.6.2011). Mit gleichem Unterton überschrieb Elisabeth Niejahr ihren Artikel „Brutal jung“ in der ZEIT (Nr. 25/2011, S. 2): Bei einem Minister, der erst Mitte 30 sei, müsse man fragen: „Kann das gut gehen?“.

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5.) BBC RADIO FOUR THOUGHT FOR THE DAY ZU GENERATIONENGERECHTIGKEIT

Der britische Radiosender BBC Radio 4 sendet Montag bis Samstag täglich einen Kommentar einer bekannten Person des religiösen Lebens. Die Sendung “Thought for the Day” dauert ca. 3 Minuten. Am 4. Juli hat Clifford Longley, ein führender religiöser Kommentator, über die Verantwortung der heutigen Generation für die folgenden Generationen gesprochen und dabei unter anderem die SRzG als eine vorbildhafte Organisation hervorgehoben. 

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6.) ATOMKRAFT - UNVERANTWORTBAR GEGENÜBER KÜNFTIGEN GENERATIONEN

Das britische Magazin "The Ecologist", das führende internationale Magazin für Umweltfragen, wendet sich in einem Beitrag den ethischen Fragen der Atomkraft zu. Auch die SRzG kommt zu Wort: "Considering we have only had 10,000 years of written history, we must realise how long future generations will suffer from the onerous legacy left by present societies. Only a few decades of using nuclear energy leave hazardous nuclear waste for an unimaginable number of future generations".

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7.) DIE DEMOGRAFISCHE DIVIDENDE

Beitrag von Wolfgang Gründinger in der FAZ, Warum die Alterung der Gesellschaft als Chance begriffen werden muss: Die von Medien und Meinungsmachern kolportierte Methusalem-Hysterie verirrt sich in fatalistische Schwarzmalerei. Ideologisch ungetrübte Demografieforscher können der handelsüblichen Katastrophenstimmung hingegen wenig abgewinnen. Die Alterung der Gesellschaft ist tatsächlich nur halb so dramatisch – und mitunter ein Gewinn. Ein Beitrag von SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Vollständiger Beitrag als PDF

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8.) DISKUSSION UM WAHLRECHT AB 16 IN HAMBURG

Nach dem Erfolg des Wahlalters 16 in Bremen wird nun auch in Hamburg eine Senkung des Wahlalters auf Landesebene angepeilt. SPD, Linke und Grüne befürworten eine Senkung, auch CDU und FDP zeigten sich grundsätzlich offen. "Jugendliche wollen über ihre Zukunft selbst mitbestimmen", sagte die grüne Jugendpolitikerin Christiane Blömeke. "Gerade die Politik trifft viele Entscheidungen, die später von den jetzt jungen Menschen getragen werden müssen. Deshalb wollen wir den 16- und 17-Jährigen die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Demokratie geben." Da die Gesellschaft immer älter werde, sei die Absenkung des Wahlalters auch ein Beitrag zur Generationengerechtigkeit. Auch der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle, hat in einem Interview festgestellt: "Eine Wahlentscheidung kann man auch bereits mit 16 Jahren treffen." Indes forderte die SPD-Politikerin Cornelie Sonntag-Wolgast, auch auf Bundesebene das Wahlalter auf 16 zu senken. Die SRzG begrüßt die neu entfachte Diskussion und fordert, das Wahlrecht durch Eintragung auch für noch jüngere Menschen zu ermöglichen. Mehr zum „Wahlrecht ohne Altersgrenze“ hier

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9.) PRAKTIKUMSPLATZ BEI DER SRZG VON AUGUST BIS OKTOBER

Wegen einer Absage haben wir kurzfristig einen Praktikumsplatz in unserem Büro in Stuttgart ab dem 22. August zu besetzen. Studierende aller Fachrichtungen sind willkommen. Bewerbungen richten Sie bitte bis 31.07. an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Weitere Infos hier

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10.) TERMINE

Diesmal mit einem Hinweis auf eine externe Veranstaltung von Interesse: Im Einsatz für ökologische Kinderrechte und unter dem Motto „Kinder haften für ihre Eltern!“ veranstaltet Terre des Hommes die internationale Begegnung terre des hommes open vom 30. September bis zum 3. Oktober 2011 in Stuttgart

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11.) ZU GUTER LETZT....

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – Mai 2011
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INHALTSVERZEICHNIS:

1.) SRzG erhält EU-Auszeichnung für Freiwilligenprojekt

2.) Neues Projekt: Kunstwerk für zukünftige Generationen

3.) Sommerakademie zu „Generationengerechter Bildungspolitik“

4.) Neue Ausgabe des JfGG erschienen

5.) Stellungnahme: Jugend-Revolte in Spanien

6.) Neuer Freiwilliger im SRzG-Büro

7.) Fahrräder gesucht

8.) Termine

9.) Zu guter Letzt....

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1.) SRZG ERHÄLT EU-AUSZEICHNUNG FÜR FREIWILLIGENPROJEKT

Für ihre Aktivitäten im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes (EVS) wurde die SRzG aus hunderten von Projekten ausgewählt und als „Good Practice Project“ ausgezeichnet. Am 17. Mai 2011 erhielt sie einen Preis der EU Kommission aus den Händen von Kommissionspräsident Barroso. Das von der damaligen Freiwilligen, Marisa Quaresma dos Reis (rechts im Bild), durchgeführte Projekt war eine internationale Konferenz zur rechtlichen Durchsetzung von Generationengerechtigkeit in Lissabon, Portugal. Die Ergebnisse wurden in einer englischsprachigen Ausgabe der Zeitschrift „Intergenerational Justice Review“ veröffentlicht. Frau Quaresma dos Reis war von August 2009 bis Juli 2010 Freiwillige bei der SRzG.

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2.) NEUES PROJEKT: KUNSTWERK FÜR ZUKÜNFTIGE GENERATIONEN

Die SRzG arbeitet mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung und in Kooperation mit dem Netzwerk Neue Auftraggeber (www.newpatrons.eu ) an der Verwirklichung eines Kunstwerkes, das an unsere Verantwortung für die künftigen Generationen erinnern soll. Das Kunstwerk wird unter Beteiligung der SRzG von einem renommierten Künstler entworfen und soll an einem öffentlichkeitswirksamen Ort von politischer Relevanz dauerhaft ausgestellt werden. Die SRzG sucht Förderer, die Interesse daran haben, die Schaffung des Kunstwerkes zu unterstützen. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.

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3.) SOMMERAKADEMIE ZU „GENERATIONENGERECHTER BILDUNG“

Von So, 04. bis So, 11. September 2011 wird die SRzG eine einwöchige Akademie zum Thema „Generationengerechte und nachhaltige Bildungspolitik“ für Studierende veranstalten. Die Akademie richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und wird in der Jugendherberge Oberstdorf-Kornau im Allgäu stattfinden. Die Kosten für die Unterkunft werden übernommen. Das Seminar lädt dazu ein, sich systematisch Wissen zu generationengerechter und nachhaltiger Bildungspolitik anzueignen. Entwicklungen wie der Bologna-Prozess, die Einführung von Graduiertenschulen, die Studiengebühren, die Entwertung der Bildungsabschlüsse und die unterschiedlichen Chancen von Hochschulabgängern auf dem Arbeitsmarkt machen ein fundiertes Wissen zu hochschulpolitischen Themen immer wichtiger. Die Akademie verknüpft dieses hochaktuelle Thema mit Aspekten intergenerationeller Gerechtigkeit.
Ausführliche Informationen zu Inhalt und Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf der SRzG-Website.

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4.) NEUE AUSGABE DES JFGG ERSCHIENEN

Die neue Ausgabe 1/2011 des Journals für Generationengerechtigkeit ist erschienen. Sie behandelt Institutionen für Zukunftsverantwortung und beinhaltet Artikel von Dr. Maja Göpel, Malte Arhelger, Sébastien Jodoin und Dr. Éva Tóth Ambrusné sowie zahlreiche Buchrezensionen. Die komplette Ausgabe sowie die Kurzzusammenfassungen der Beiträge befinden sich auf der Website unter JfGG .

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5.) STELLUNGNAHME: JUGENDPROTESTE IN SPANIEN

Stuttgart, 28.05.2011

In Spanien protestieren derzeit über hunderttausend junge Menschen gegen ihren Ausschluss vom Arbeitsmarkt. Schlechte Wirtschaftspolitik und die Folgen der Bankenkrise haben die Staatsverschuldung auf Rekordhöhe getrieben und die Arbeitslosigkeit anschwellen lassen. Spanien leidet unter einer Arbeitslosigkeit von 20 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit ist doppelt so hoch. Selbst hochqualifizierte, frischgebackene Hochschulabsolventen stehen auf der Straße oder finden bestenfalls prekäre, schlecht bezahlte Anstellungen. Zehntausende junge Leute gehen nun auf die Straße. Die junge Generation klagt ihr Recht auf Zukunft ein. Auch nach inzwischen zwei Wochen und trotz eines Demonstrationsverbots gehen die Proteste weiter.

In Deutschland haben die Bildungsstreik-Demos ein Licht darauf geworfen, dass auch hierzulande die junge Generation um ihre Zukunft kämpft. „Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft darf die Politik die Rechte und Interessen der Jungen nicht leichtfertig übergehen“, erklärte der  Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, Wolfgang Gründinger.

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6.) NEUER FREIWILLIGER IM SRZG-BÜRO

Seit Anfang des Monats verstärkt James Wilhelm aus England das Team der SRzG. Er wird im Rahmen eines Europäischen Freiwilligendienstes (EVS) für ein Jahr bleiben. James ist 23 und hat kürzlich seinen Bachelor-Abschluss in „International Relations and Sociology“ an der Universität von Sussex erhalten. Er möchte das Thema Generationengerechtigkeit bearbeiten und sich für seine Förderung engagieren. Das Jahr bei der SRzG wird, so hofft James, seinen kulturellen Horizont und seine wissenschaftliche Erfahrung erweitern und seine persönliche Entwicklung fördern. Sein Hauptprojekt wird die Erstellung einer Sonderausgabe der „Intergenerational Justice Review“ sein.

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7.) FAHRRÄDER GESUCHT

Die SRzG ist in ihrer Arbeit auf Praktikantinnen und Freiwillige angewiesen. Um eine kostengünstige Anfahrt zum Arbeitsplatz und darüber hinaus eine gute Mobilität während des Praktikums zu ermöglichen, würden wir den Praktikanten und Freiwilligen gerne Fahrräder zur Verfügung stellen. Sollten Sie über ein funktionstüchtiges, gerne auch älteres Rad (am besten in Baden-Württemberg) verfügen, das Sie nicht mehr benötigen, würden wir uns darüber sehr freuen und stellen gerne eine Sachspendenbestätigung aus.

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8.) TERMINE

Diesmal mit Hinweisen auf zwei externe Veranstaltungen von Interesse:

„…und was bedeutet Nachhaltigkeit?“ – diese Frage stellt das Motto der 11. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 20. Juni 2011 in Berlin.
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/termine/veranstaltungen-des-rates/11-jahreskonferenz/

Young Europeans’ Seminar: “Climate Justice – more than words“, 10.-18.Juni in Bonn.
http://www.bundjugend.de/termin/climate-justice/


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9.) ZU GUTER LETZT....

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – April 2011

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INHALTSVERZEICHNIS:

1.) Dokumentation zur Verleihung des 5. Generationengerechtigkeits-Preises online
2.) Sommerakademie zu „Generationengerechter Bildungspolitik
3.) Interview: SRzG-Sprecher Gründinger fordert einen „Aufstand der Jungen“
4.) SRzG-Pressemitteilung zum geplanten Atomausstieg
5.) Stiftung für Generationengerechtigkeit in England gegründet
6.) Ausschreibungsunterlagen für Demografie-Preis 2010/11
7.) Termine
8.) Zu guter Letzt....

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1.) Dokumentation ZUR VERLEIHUNG DES 5. GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREISES online

Nun ist es soweit: Zu dem Symposium anlässlich der Verleihung des 5. Generationengerechtigkeits-Preises 2009/10, das am 23.März in Berlin stattfand, stehen nun die gesamten Unterlagen und Zusammenfassungen auf der SRzG-Homepage zum Download bereit. Thema der Veranstaltung waren „Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der Parteiendemokratie“. Auf die Präsentation der Vorschläge durch die Preisträger und eine angeregte Debatte mit dem Publikum folgte eine Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU, FDP, den Grünen und der Linken. Diese Diskussion sowie die Arbeiten der Preisträger und weitere Eindrücke finden Sie hier .

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2.) SOMMERAKADEMIE ZU „GENERATIONENGERECHTER BILDUNG“

Vom 4. bis 11. September 2011 veranstaltet die SRzG ein einwöchiges Seminar zum Thema „Generationengerechte und nachhaltige Bildungspolitik“. Die Akademie richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und wird in der Jugendherberge Oberstdorf-Kornau im Allgäu stattfinden. In Kürze finden Sie Informationen zu Programm und Teilnahmebedingungen auf unserer Homepage.

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3.) Interview: SRzG-Sprecher fordert einen „Aufstand der Jungen“

Nicht nur in Deutschland ist die Reform der Rentenversicherung ein heißes Eisen. Auch im Nachbarland Österreich müssen erhebliche Zuschüsse aus Steuermitteln die Stabilität der Rente sichern. Für Investitionen in die Bildung blieb bei der Budgeterstellung kein Geld mehr übrig. Die österreichische Tageszeitung „Der Standard" fragte deshalb SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger, ob ein Generationenkonflikt entsteht und wie man ihn lösen kann. Gründinger fordert darin einen „Aufstand der Jungen": Sie sollen in die Politik gehen und die Parteizentralen übernehmen. Generationengerechtigkeit will er durch eine Umstellung des Rentensystems auf eine Bürgerversicherung erhalten, in die auch Beiträge aus Gewinn- und Kapitaleinkommen einbezogen sind. 

Das Interview finden Sie hier   

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4.) SRzG-Pressemitteilung zum geplanten Atomausstieg 

Stuttgart, 27.04.2011

„Das Gebot der Nachhaltigkeit verbietet es, Gefahrenherde aufzubauen, die zu unumkehrbaren und gravierenden Schäden für Mensch und Umwelt führen können“, erklärte der Sprecher der Stiftung, Wolfgang Gründinger. „Die Risiken der Atomkraft halten wir daher für nicht verantwortbar, wir sind sehr froh darüber, dass dieses Umdenken auch in der Regierung angekommen ist.“ 

Die Stiftung wies darauf hin, dass die Kernenergie kommenden Generationen eine weitere Bürde auflädt: den Atommüll. Die Halbwertzeit des Plutonium-Isotops 239 liegt bei 24.110 Jahren. Sogar nach 310.608  Jahren sind noch gefährliche Konzentrationen aus Kernkraftwerken vorhanden. „Wenn man bedenkt, dass erst seit 10.000 Jahren Menschen ihre Geschichte aufschreiben, wird deutlich, für welch lange Zeit die heute lebenden Generationen kommenden Generationen ihre Hinterlassenschaften aufbürden“, so Gründinger. „Nur wenige Jahrzehnte der Nutzung der Kernenergie vererben gefährlichen Atommüll für eine unvorstellbare Zahl künftiger Generationen.“

Nach den Ereignissen in Japan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ethikkommission „Sichere Energieversorgung" ins Leben gerufen, um die Gefahren der Kernenergie und die klimaschädliche Wirkung der Kohleverbrennung mit einem Systemwechsel hin zu Erneuerbaren Energien abzuwenden. Die Mitglieder der Ethikkommission sind sich jedoch nicht einig darüber, ob sie der Bundesregierung überhaupt eine konkrete Jahreszahl oder eine Zeitspanne für den Atomausstieg vorschlagen werden. „Es besteht die Gefahr, dass ein verbindlicher, schneller Ausstieg wieder in Zweifel gezogen wird, sobald der Schock von Fukushima abgeklungen ist. Die SRzG fordert daher schnell ein verbindliches Gesetz und einen klaren Fahrplan für den Atomausstieg“, so Gründinger.

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5.) Stiftung für Generationengerechtigkeit in England gegründet

Die „Intergenerational Foundation“ (IF), ist eine neu gegründete unabhängige Stiftung mit Sitz in London. Durch Forschung und Kampagnen will sie zu mehr Generationengerechtigkeit in der britischen Politik beitragen.

IF hält eine Debatte über die ungerechte Verteilung der Ressourcen zwischen den jüngeren und zukünftigen Generationen und der älteren Generation für dringend erforderlich: Die politischen Entscheidungsträger setzen Ressourcen zugunsten der  heutigen Generation ein, während sie Verbindlichkeiten auf zukünftige Generationen verschieben.

Die sozio-ökonomischen Auswirkungen sind, so IF, klar: Verzögerung von Familiengründungen, ein Absinken der Geburtenrate, Abnahme langfristiger Beschäftigungsverhältnisse, steigende Arbeitslosigkeit und Arbeitsplatzunsicherheit. Gleichzeitig haben die „Babyboomer" unrealistische Erwartungen bezüglich großzügiger Altersversorgung, freier Reisemöglichkeiten und Kraftstoffzulagen sowie einer kostenlosen Gesundheitsversorgung. 

Angus Hanton, Gründer der IF, sagte: „Wir wollen, dass die britische Gesellschaft versteht, dass die Handlungen, für die wir uns heute entscheiden, Auswirkungen auf die jüngere und zukünftige Generation haben. Unsere Arbeit wird dafür sorgen, dass die Fairness zwischen den Generationen auf der politischen Agenda weiter nach oben rücken wird.

Die SRzG und die Intergenerational Foundation wollen im Sinne der gemeinsamen Ziele zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Liz Emerson unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Die Homepage der IF finden Sie unter: www.intergenerational.org.uk 

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6.) AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN FÜR DEMOGRAFIE-PREIS 2010/11 

Die vollständigen Unterlagen für eine Teilnahme an der diesjährigen Ausschreibung zum Demografie-Preis mit dem Thema „Mehr Alte - wenige Junge: Wo ist eine Machtverschiebung zwischen den Generationen schon heute sichtbar und wie kann sie ausgeglichen werden?“ können weiterhin unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können angefordert werden. Der Einsendeschluss wurde um einen Monat bis zum 01. Oktober 2011 verlängert.

Weitere Informationen finden Sie hier

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7.) TERMINE

6.5.2011
Open Space Nachhaltigkeit der Friedrich-Ebert-Stiftung, mit einem Vertreter der SRzG, Berlin

19.5.2011
„Egal ist nicht!" Tagung zu gesellschaftlichem Engagement der Friedrich-Ebert-Stiftung, Podiumsdiskussion, u.a. mit SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger, Berlin 

18. - 22.5.2011
Das Festival www.morgenland.li für eine enkeltaugliche Zukunft findet in Küze in Liechtenstein statt. Für die Workshops sollte man sich bereits anmelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. 

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8.) ZU GUTER LETZT....

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – März 2011

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INHALTSVERZEICHNIS:

1.) SRzG-Symposium zur Verleihung des 5. Generationengerechtigkeits-Preises
2.) Unterkunft für unseren EVS-Freiwilligen gesucht
3.) Ausschreibungsunterlagen für Demografie-Preis 2010/11
4.) Rückblick auf die Smart CSOs Conference in London
5.) Nachhaltigkeitsrat eröffnet Generationendialog
6.) TNS Infratest-Studie: Je jünger, desto prekärer
7.) Termine
8.) Zu guter Letzt....

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1.) SRzG-SYMPOSIUM ZUR VERLEIHUNG DES 5. GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREISES

Am vergangenen Mittwoch, 23.3.2011, fand in Berlin die Verleihung des 5. Generationengerechtigkeits-Preises 2009/10 statt, an die eine Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten anschloss. Thema der Veranstaltung waren “Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Problemlösungen in der Parteiendemokratie“. Die von den Preisträgern präsentierten Vorschläge hierzu lösten eine angeregte Debatte mit dem Publikum aus. Während der anschließenden Podiumsdiskussion bekräftigten die Abgeordneten von CDU, FDP, Grünen und der Linken (der Vertreter der SPD hatte kurzfristig absagen müssen) die Notwendigkeit einer stärkeren Sachorientierung der Politik, sahen dies jedoch auch schon in stärkerem Maße gegeben als es von Medien und Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Eine Zusammenfassung der Diskussion sowie die Thesen der Preisträger und weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier. 

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2.) UNTERKUNFT FÜR UNSEREN EVS-FREIWILLIGEN GESUCHT

Am 1. Mai beginnt ein neuer Freiwilliger im Rahmen des European Voluntary Service seinen Dienst in unserem Büro in Stuttgart-Degerloch. James Wilhelm, ein 23-jähriger Engländer aus Sussex, wird unser Team für ein Jahr in der täglichen Arbeit vor Ort unterstützen. Dafür benötigt er kurzfristig noch ein Zimmer oder eine Wohnung. Mit dem vorhandenen Budget des Freiwilligenprogramms gestaltet sich die Wohnungssuche in Stuttgart schwierig. Falls Sie ein Zimmer oder eine Wohnung haben, die Sie preisgünstig vermieten oder eine solche Unterkunft vermitteln können, so wären wir Ihnen hierfür sehr dankbar. Sie könnten damit die Arbeit der SRzG und die des jungen, motivierten Freiwilligen unterstützen. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall unsere Büromitarbeiter unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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3.) AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN FÜR DEMOGRAFIE-PREIS 2010/11

Die vollständigen Unterlagen für eine Teilnahme an der diesjährigen Ausschreibung zum Demografie-Preis können ab jetzt unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können angefordert werden. Der Einsendeschluss wurde um einen Monat bis zum 01. Oktober 2011 verlängert. Zudem kann das Ausschreibungsplakat auf unserer Homepage eingesehen und gerne zum Zweck der weiteren Verbreitung angefordert werden. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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4.) Rückblick auf die SMART CSOs CONFERENCE IN LONDON

Der Geschäftsführer der SRzG, Boris Kühn, nahm vom 14.-15. März an der internationalen “Smart CSOs Conference“ in London teil. Vertreter größerer und kleinerer NGOs aus ganz Europa diskutierten unter dem Titel “Great Transition“ über Wege, das bestehende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem nach Kriterien der sozialen, intergenerationellen und ökologischen Gerechtigkeit umzugestalten. Im Fokus standen die Möglichkeiten und Grenzen von Nichtregierungsorganisationen, Einfluss auf diesen Prozess zu nehmen. Die Tagung bildete den vorläufigen Abschluss des mehrjährigen EU-geförderten “Action Town“-Projekts. Zur Homepage: www.smart-csos.org.

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5.) NACHHALTIGKEITSRAT ERÖFFNET GENERATIONENDIALOG

Der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung hat eine Dialogreihe mit dem Thema “Zukunftsvisionen 2050” mit den Entscheidungsträgern von morgen ins Leben gerufen. Knapp neunzig von älteren Politikern und Experten ausgewählte junge Menschen unter 27 Jahren sollen auf einer Webseite Impulse liefern, wie die Gesellschaft bis zur Mitte des Jahrhunderts gestaltet werden kann, um die Vorschläge zu einer jungen Nachhaltigkeitsstrategie anschließend bei einer Konferenz mit den Mitgliedern des Nachhaltigkeitsrats zu diskutieren. Über eine solche “qualifizierte Generationenbrücke“ sollen bestehendes Know-how und Erfahrungen mit der gedanklichen Beweglichkeit und den Interessen junger, künftiger Entscheidungsträger zusammengebracht werden – bitter nötig, denn im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung sitzt kein Mensch unter 40 Jahren.

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6.) tns Infratest-Studie: JE JÜNGER, DESTO PREKÄRER

Die junge Generation bleibt ausgebremst – trotz Aufschwung. Gerade jüngere Menschen sind von prekären Arbeitsverhältnissen wie Praktika, Leiharbeit und befristeten Jobs besonders betroffen, wie eine aktuelle Studie von TNS Infratest belegt. Mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen bis 24 Jahre sind demnach befristet angestellt, in Leiharbeit beschäftigt oder gehen einer ABM/SAM-Maßnahme nach. Im Vergleich zum Vorjahr haben die prekären Beschäftigungsbedingungen unter jungen Arbeitnehmern sogar zugenommen. Der erhoffte “Klebeeffekt”, von der Leiharbeit in feste Jobs aufzusteigen, habe sich laut der Studie empirisch nicht bestätigt: Junge Menschen, die ihren Berufseinstieg mit Leiharbeit beginnen, haben kaum eine Chance, später fest angestellt zu werden. Leiharbeit und Befristungen haben – wie andere Formen prekärer Beschäftigung – weitreichende Konsequenzen auf das Privatleben. Jungen Menschen fehlt die Sicherheit, ihr Leben und ihre Zukunft zu planen; von Familiengründung über Immobilienerwerb bis hin zur Altersvorsorge. Die vollständigen Studienergebnisse sind hier einsehbar.

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7.) TERMINE

1.4. 2011
Fachgespräch der Caritas zu Demografischem Wandel und Fachkräftemangel, Aachen
U.a. mit dem Sprecher der SRzG, Wolfgang Gründinger

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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – Februar 2011
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INHALTSVERZEICHNIS:

1.) SRzG für den Youth on the Move-Award nominiert

2.) Symposium am 23. März 2011 – erste Teilnehmer der Podiumsdiskussion bestätigt

3.) Ausschreibungsunterlagen für Demografie-Preis 2010/11


4.) Berlin diskutiert Wahlrecht ab 16


5.) „2030 – Aufstand der Jungen“ im ZDF

6.) „Endstation Jugend“ – SZ macht Generationengerechtigkeit zum Thema

7.) US-Studie: Die Jugend steht im Regen

8.) Termine

9.) Zu guter Letzt....

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1.) SRZG FÜR DEN YOUTH ON THE MOVE AWARD NOMINIERT

Seit vielen Jahren beteiligt sich die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen als Aufnahmeorganisation am Programm Jugend in Aktion der Europäischen Union. Im Rahmen des Programms bietet die SRzG jungen Menschen aus ganz Europa die Gelegenheit, sich für ein Jahr im Rahmen eines Freiwilligenprojekts für Generationengerechtigkeit einzusetzen. Die Freiwilligen gestalten eine Ausgabe des Journals für Generationengerechtigkeit in Absprache mit der Chefredaktion thematisch mit. Dabei setzen sie im Feld Generationengerechtigkeit ihre persönlichen Schwerpunkte und tragen durch ihre Arbeit zu der Bewusstseinsbildung für Generationengerechtigkeit sowie zum interkulturellen Austausch innerhalb Europas bei.
Das im Jahre 2010 mit der portugiesischen Freiwilligen Marisa Quaresma dos Reis durchgeführte Projekt wurde nun von Jugend für Europa, der Deutschen Agentur des EU-Programms, für einen Award anlässlich des Events Youth On The Move am 17. Mai 2011 in Antwerpen nominiert. Die SRzG ist in der Kategorie „Global Society“ im Rennen und wird bei der Preisverleihung durch die Freiwillige Marisa Reis sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiter Patrick Wegner vertreten.

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2.) SYMPOSIUM AM 23. MÄRZ 2011 – ERSTE TEILNEHMER DER PODIUMSDISKUSSION BESTÄTIGT

Hiermit möchten wir Sie noch einmal recht herzlich zu unserem Symposium anlässlich der Verleihung des 5. Generationengerechtigkeitspreises am 23. März 2011 in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin einladen. Zur geplanten Podiumsdiskussion zum Thema „Raus aus dem Dauerwahlkampf? Zu mehr Sachorientierung in der Politik“ haben sich folgende Bundestagsabgeordnete angekündigt:

-    Florian Bernschneider (FDP)
-    Kai Gehring (Bündnis 90/Die Grünen)
-    Holger Haibach (CDU/CSU) angefragt
-    Ulrike Gottschalck (SPD) angefragt
-    Jutta Krellmann (Linke) angefragt

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3.) AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN FÜR DEMOGRAFIE-PREIS 2010/11

Die vollständigen Unterlagen für eine Teilnahme an der diesjährigen Ausschreibung zum Demografie-Preis können ab jetzt unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können angefordert werden. Der Einsendeschluss wurde um einen Monat bis zum 01. Oktober 2011 verlängert. Zudem kann das Ausschreibungsplakat ab jetzt auf unserer Homepage eingesehen und gerne zum Zweck der weiteren Verbreitung angefordert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.generationengerechtigkeit.de/index.php?option=com_content&task=view&id=191&Itemid=219

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4.) BERLIN DISKUTIERT WAHLRECHT AB 16

Jugendliche sollen in Berlin künftig schon ab 16 wählen dürfen. So will es eine überparteiliche Initiative von SPD, Grünen und Linken. Bei einer Sachverständigenanhörung im Jugendausschuss sprachen sich alle geladenen Experten, darunter auch SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger, für die geplante Senkung des Wahlalters aus: „Eine Senkung des Wahlalters ist demokratietheoretisch geboten. Derzeit sind mehrere Millionen Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen, allein aufgrund des starren Kriteriums Lebensalter. Dies verstößt gegen die Verfassungsprinzipien der Volkssouveränität sowie der allgemeinen Wahl. Zugleich erfüllen viele junge Menschen bereits ab ca. 12 bis 14 Jahren sämtliche Kriterien, die traditionell unter dem Begriff der "Reife" diskutiert werden. Eine Senkung des Wahlalters würde zudem die Interessen junger Menschen stärken, die bislang in der Politik zu wenig vorkommen.“ Zuletzt votierte auch der SPD-Landesparteitag mit einer Mehrheit von 80 Prozent für die Wahlrechtsreform. Damit könnten bereits im kommenden September zehntausende junge Menschen erstmals mitbestimmen, wer über sie regiert.

Einen Artikel des Tagesspiegel zu dem Thema finden Sie hier:

http://www.generationengerechtigkeit.de/images/stories/presse/pressespiegel/allgemeine_artikel/tagesspiegel.jpg

Einen Videoausschnitt finden Sie auf Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=dvaDMrOdEs4

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5.) „2030 – AUFSTAND DER JUNGEN“ IM ZDF

Berlin im Jahr 2030. Ein junger Mann schleppt sich schwer verletzt über den Gendarmenmarkt. Eine Passantin ruft einen Krankenwagen und in einer Notoperation versucht man, sein Leben zu retten. Wenig später ist er tot. Eine Journalistin beginnt zu ermitteln – und gerät auf die Spur einer mysteriösen Geschichte. Der ZDF-Endzeitfilm „2030 – Aufstand der Jungen“ zeigt einen jungen Menschen als Opfer eines Staates, der durch die hohen Kosten für Renten-, Alters- und Gesundheitsversorgung der jungen Generation die Luft zum Atmen nimmt.

Wie realistisch ist die Geschichte der ZDF-Doku-Fiktion? Droht in zwanzig Jahren wirklich eine Revolte? Wohin steuert unsere Gesellschaft? – Bei der ZDF-Pressekonferenz zur Vorstellung des Films stellte sich SRzG-Sprecher Wolfgang Gründinger als Experte den Fragen der Journalisten: „Der Film zeichnet bewusst ein düsteres Bild von der Zukunft. Er will wachrütteln, um genau die Entwicklungen, die er vorhersagt, abzuwenden.“ Ein WDR-Interview mit Wolfgang Gründinger zu dem Thema finden Sie hier:

http://www.wdr3.de/resonanzen/details/artikel/wdr-3-resonanzen-06f1f71f07.html

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6.) „ENDSTATION JUGEND“ – SZ MACHT GENERATIONENGERECHTIGKEIT ZUM THEMA 

Die sozialökonomischen Lasten, die der jungen Generation aufgeladen werden, waren Thema eines ganzseitigen Artikels in der Süddeutschen Zeitung (15./16. Januar 2011). Unter dem Titel „Endstation Jugend“ berichtete die SZ zuspitzend: „Die finanziellen Ressourcen werden knapp. Das macht Alte und Junge zu erbitterten Konkurrenten. Wenn sie den Generationenvertrag aufkündigen, verspielen die Babyboomer die Zukunft ihrer Kinder.“ Obgleich der Beitrag an manchen Stellen zu stark vereinfacht, weist er zu Recht auf die Notwendigkeit hin, die junge Generation gegenüber der wachsenden Mehrheit der Alten im sich demografisch zuspitzenden Verteilungskonflikt um knappe Ressourcen gerechter zu repräsentieren.

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7.) US-STUDIE: DIE JUGEND STEHT IM REGEN

Nicht nur in den Ländern der europäischen Union, auch in den USA stellt die Jugendarbeitslosigkeit ein akutes Problem dar: Mit 16% ist sie doppelt so hoch wie im nationalen Durchschnitt. Stärker als früheren Generationen fehlt es den heute Jungen zudem an Möglichkeiten, einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden, mit dem sie in der „Mittelklasse“ Fuß fassen könnten. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die keinen Hochschulabschluss vorweisen können, was auf drei Viertel der jungen US-Amerikaner zutrifft. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Not quite adults“, die ein umfassendes Portrait der jungen Generation in den USA liefert. Zentrale Erkenntnisse greift „The Economist“ in seinem aktuellen Artikel „Left out in the rain“ auf: http://www.economist.com/node/17848419

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8.) TERMINE

1. März 2011     Lunchtime-Talk „Rente mit 70plus? – Wege zu einer generationengerechten und nachhaltigen Altersversorgung“ in Berlin,   organisiert vom Max-Planck-Institut für Demografische Forschung

4. März 2011     Podiumsdiskussion zum Thema "Junge und Alte in unserer Gesellschaft: Wo bleibt die Generationengerechtigkeit?" in Magdeburg, u. a. mit SRzG-Pressesprecher Wolfgang Gründinger

14./15.März 2011    Smart CSOs Conference des WWF in London (Boris Kühn)

23. März 2011    Symposium der SRzG anlässlich der Verleihung des 5. GG-Preises


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9.) ZU GUTER LETZT....

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Frühere Ausgaben des vierteljährlichen Journals für Generationengerechtigkeit (25 Euro/Jahr) finden Sie im PDF - Format unter:
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Die englischsprachige Ausgabe der Zeitschrift:
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Newsletter zum Thema Generationengerechtigkeit – Januar 2011 **********************************************************************************

INHALTSVERZEICHNIS:

1.) Symposium zur Verleihung des 5. Generationengerechtigkeits-Preises am 23. März 2011 in Berlin

2.) Ergebnisse der Jurysitzung zum 3. Demografiepreis 2010/11

3.) Pressesprecher der SRZG protestiert beim Klimagipfel in Cancún

4.) Internationaler Gerechtigkeitsindex der Bertelsmann Stiftung bewertet auch Generationengerechtigkeit

5.) Neues Büro in Stuttgart/Neuer Büroleiter

6.) Zu guter Letzt....

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1.) SYMPOSIUM ZUR VERLEIHUNG DES 5. GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREISES AM 23. MÄRZ 2011 IN BERLIN

Anlässlich der Verleihung des von der Stiftung Apfelbaum mit 10.000 Euro dotierten 5. Generationengerechtigkeitspreises findet am 23. März 2011 in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin ein Symposium statt. Wir laden unsere Fördermitglieder und alle Interessierten herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein.
Im Zentrum der Veranstaltung steht eine Podiumsdiskussion mit Abgeordneten des Bundestags zum Thema „Raus aus dem Dauerwahlkampf? Zu mehr Sachorientierung in der Politik“. Die Teilnahme ist kostenfrei, wir bitten jedoch um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Weitere Informationen über das Symposium finden Sie in Kürze auf unserer Homepage unter: Tagungen > Tagung  2011

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2.) ERGEBNIS DER JURYSITZUNG ZUM 3. DEMOGRAFIEPREIS

In ihrer Sitzung Ende November 2011 in Berlin einigte sich die Jury des 3. Demografiepreises  auf die endgültige Fassung des diesjährigen Themenaufrisses „Mehr Alte – wenige Junge: Wo ist eine Machtverschiebung zwischen den Generationen schon heute sichtbar und wie kann sie ausgeglichen werden?“. Die diesjährige Jury besteht aus


• Dr. Ole Wintermann (Bertelsmann Stiftung)
• Harald Wilkoszewski (Max-Planck-Institut für Demographische Forschung)
• Prof. Dr. Christiane Dienel (nexus Institut Berlin)
• Volker Amrhein (Projektebüro Dialog der Generationen)
• Prof. Dr. Meinhard Miegel (Denkwerk Zukunft)
• Prof. Dr. Claudia Neu (Hochschule Niederrhein)

Hintergrund des Ausschreibungsthemas ist der demografische Wandel: Die Gesamtbevölkerung schrumpft und altert – im Jahr 2060 wird ein Drittel der deutschen Bevölkerung über 65 sein. Eine Umkehr dieses Trends ist kaum zu erwarten, weshalb sich die Suche nach politischen Lösungen zum Umgang mit dieser veränderten Generationsschichtung für die Zukunft stellt.
Die Ausschreibung der zielt auf konkrete und innovative Lösungsvorschläge als Grundlage für eine realistische politische Debatte ab. Der Preis wird von der Stiftung Apfelbaum finanziert, die ihn auch anregte. Einsendeschluss ist der 01.09.2011. Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen für Ihre Teilnahme können unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können angefordert werden.
Einen ausführlichen Themenaufriss finden Sie in Kürze zudem unter der Sektion „Preise“ auf unserer Homepage. 

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3.) PRESSESPRECHER DER SRZG PROTESTIERT BEIM KLIMAGIPFEL IN CANCÚN

Der Pressesprecher der SRZG, Wolfgang Gründinger, reiste zur UN-Weltklimakonferenz ins mexikanische Cancún. Im Rahmen der Verhandlungen kritisierte er besonders das unsanfte Vorgehen der Behörden gegen den zivilgesellschaftlichen Protest, das er auch selbst zu spüren bekam: „Die gute Tradition, die Verhandlungen gegenüber der Zivilgesellschaft zu öffnen, wurde in Cancún beerdigt. Der Gipfel war durch Polizei und Militär abgeriegelt, Zivilgesellschaft und Regierungsdelegierte separiert. [...] Am letzten Konferenztag stellte ich mich zusammen mit anderen jungen Leuten neben die Eingangstüren des Moon Palace. ‚Wir gehen nicht mehr weg, bis dieser Gipfel nicht eindeutige Ergebnisse verabschiedet’, rief ich den Journalisten zu. Nach zwei Stunden wurden wir unsanft von der Polizei abtransportiert.“

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4.) INTERNATIONALER GERECHTIGKEITSINDEX DER BERTELSMANN STIFTUNG BEWERTET AUCH GENERATIONENGERECHTIGKEIT

Die im Januar von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte vergleichende Studie „Soziale Gerechtigkeit in der OECD – Wo steht Deutschland?“ hat einen neuen Gerechtigkeitsindex entwickelt, der neben den Politikfeldern Armutsvermeidung, Bildungszugang, Arbeitsmarktinklusion, sozialer Zusammenhalt und Gleichheit auch den Aspekt der Generationengerechtigkeit bewertet.

Die im Januar veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung „Soziale Gerechtigkeit in der OECD – Wo steht Deutschland?“ bewertet in ihrem Index auch Generationengerechtigkeit. Das ist ungewöhnlich, da soziale und intergenerationelle Gerechtigkeit gemeinhin als unterschiedliche Gerechtigkeitsarten verstanden werden. Die Berücksichtigung der Interessen zukünftiger Generationen in einer solchen Studie wird von der SRzG prinzipiell begrüßt. Als Indikatoren für Generationengerechtigkeit gelten den Autoren der Studie die Staatsverschuldung, Investitionen in Forschung und Entwicklung, CO2 –Emissionen sowie Experten-Bewertungen der Renten-, Umwelt- und Familienpolitik. Insgesamt beeinflusst die Dimension Generationengerechtigkeit durch die mehrfache Gewichtung der Dimensionen Bildungszugang, Armutsvermeidung und Arbeitsmarktinklusion den Index allerdings kaum. 

Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland mit Blick auf die Generationengerechtigkeit leicht überdurchschnittlich ab, was insbesondere auf eine positive Bewertung der deutschen Umweltpolitik zurückzuführen ist. Negativ hervorgehoben werden dagegen der CO2-Ausstoß pro Einheit des BIP, die so genannte „Rentengarantie“ der schwarz-roten Koalition von 2009 und die Staatsverschuldung, die in der Bundesrepublik über dem OECD-Durchschnitt liegt. Spitzenreiter beim Teilaspekt  Generationengerechtigkeit sind laut der Studie Schweden und Norwegen.
 
Hinweise auf eine Benachteiligung der nachrückenden Generationen ergeben sich auch aus den Ergebnissen zu anderen in der Studie betrachteten Dimensionen der sozialen Gerechtigkeit. So sind Kinder mit 10,8% häufiger armutsgefährdet als mittlere Altersgruppen und Senioren.
Beunruhigend ist auch der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland: Während die allgemeine Arbeitslosenquote deutlich gefallen ist, stieg diese zwischen 2001 und 2008 um zwei Prozentpunkte auf über 10% an. Damit erreicht die Bundesrepublik zwar nicht das verheerende Niveau einiger anderer OECD-Staaten (in Italien ist die Jugendarbeitslosigkeit mehr als dreimal so hoch wie die allgemeine Erwerbslosigkeit), es besteht dennoch Handlungsbedarf. In kaum einem anderen Land ist die Rückkehr in den Arbeitsmarkt schwieriger, sobald die Erwerbslosigkeit über ein Jahr andauert – ein Risiko, das junge  Menschen, die gleich zu Anfang ihres Berufslebens ohne Arbeit bleiben, ganz besonders betrifft.

Die Ergebnisse der Studie sind auf der Homepage der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht.

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5.) NEUES BÜRO IN STUTTGART/NEUER BÜROLEITER

Zu Beginn des neuen Jahres ist in unserem neuen Stiftungsbüro in der Julius-Hölder-Straße in Stuttgart der regelmäßiger Arbeitsalltag eingekehrt. Sie können uns nun wieder Mo – Fr zwischen 9:30 und 18:00 Uhr telefonisch unter folgender Nummer erreichen: 0711/ 28052777
Das Stiftungsbüro ist aktuell besetzt durch den Büroleiter Boris Kühn, den wissenschaftlichen Mitarbeiter in Teilzeit Patrick Wegner und unsere neue Praktikantin, Nastasja Pilz. Zeitgleich mit dem Umzug nach Stuttgart hat im Januar auch ein neuer Büroleiter seine Arbeit im Stiftungsbüro der SRzG aufgenommen. Boris Kühn beginnt derzeit seine Promotion im Bereich der Generationengerechtigkeit und wird gleichzeitig mit einer halben Stelle für die SRzG tätig sein. Jeweils vormittags steht er zukünftig für Sie in unserem Büro als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Weitere Informationen über den bisherigen Werdegang von Herrn Kühn und der weiteren Mitarbeiter finden Sie auch auf unserer Homepage unter: Institut > Personen > Mitarbeiter

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6.) ZU GUTER LETZT....

....möchten wir Ihnen ein frohes neues Jahr 2011 wünschen und hoffen, dass Sie unserer Stiftung auch im kommenden Jahr als Interessent und Unterstützer erhalten bleiben.

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